Apokalypse
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Kurioses Moskau

Über zehn Millionen Einwohner zählt Moskau. Die Stadt bebt förmlich in Ihrer Aufbruchstimmung. An den Rändern der neuen Gesellschaft und aus den Traditionen der alten Gesellschaft entwickeln sich Bräuche, Feste und Aktionen, die den Westler manchmal einfach nur noch in Erstaunen versetzen.Der Widerspruch zwischen der schnell wachsenden Stadt und den alten Traditionen führt zu Bildern, die nicht so leicht vergessen werden. In der lebendigen Metropole Moskau trifft man niemanden zweimal – wenn man nicht möchte. Und auch viele der Moskauer Kuriositäten blitzen nur auf wie Schlaglichter oder gedeihen im Verborgenen.

Zwischen Kitsch und Kommerz entsteht eine ganz eigene, urbane Kultur. Millionäre, die Ihren Reichtum zeigen wollen und die nicht mehr wissen wohin mit ihrem Geld, kreative Köpfe und Künstler, die aus dem alten Russland heraus die Welt neu entdecken, Feste mit Aktionen, die für einen zufälligen Touristen kaum mehr nachvollziehbar sind – ein paar Kuriositäten des Molochs Moskau möchten wir Ihnen vorstellen.

Radwege Moskau

(Juli 2008) Die Sicherheit der Radfahrer und Passanten in den Parks in Moskau soll weiter verbessert werden. Nachdem bereits im Park an den Sperlingsbergen sowie im Troparewski-Park Radwege markiert wurden, soll dies aufgrund der positiven Erfahrungen nun in vier weiteren Parkanlagen in Moskau folgen. Die Stadtverwaltung von Moskau wird bis Mitte Juli Radwege in den Parks in folgenden Stadtteilen ausweisen: Kusminki-Ljublino, Ismajlowo, Selenograd sowie in Pokrowsko-Streschnjewo. Damit die Radwege in Moskau auch als solche erkannt werden, sollen die Radwege auch ausgeschildert werden. Zudem werden noch Stellplätze für Fahrräder bereitgestellt.

Durch die Trennung von Passanten und Radfahrern soll die Zahl der Unfälle in den teilweise sehr belebten Parks in Moskau deutlich verringert werden. Nach Einschätzung der örtlichen Behörden wurde dieses Ziel zumindest in den beiden Parks, die schon seit längerer Zeit mit Radwegen ausgestattet sind, eindeutig erreicht. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in Moskau und den damit verbundenen Staus zu den Stoßzeiten, werden vor allem kürzere Strecken gerne mit dem Fahrrad zurückgelegt. Die Stadtverwaltung von Moskau hofft nun, durch die weiteren Verbesserungen im Bereich der Radwege noch mehr Moskowiter zum Umstieg aufs Fahrrad animieren zu können.


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