Lugansk
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Lugansk ist erst einmal eine grosse industrielle Stadt. Gegründet wurde Lugansk schon aus industriellen Gründen: Am Fluss Lugan entstand 1795 eine Gießerei die Kanonen und vor allem Kanonenkugeln für die russische Schwarzmeerflotte herstellte. Die Siedlung, die um die Gießerei herum gegründet wurde, ist die Basis für das heutige Lugansk.

In der UDSSR wurde die Stadt zu ehren Voroschilovs in Woroschilovgrad umbenannt. Die alte Sowietunion ist auch heute noch in vielen Denkmälern und Wandbildern präsent. Die "sozialistische Architektur" mit viel Plattenbauten und Beton-Protz prägt das Stadtbild. Die wenigen Häuser aus dem 19.Jahrhundert wurden von den Einmarschierenden Nazitruppen im 2. Weltkrieg zerstört.

Eines der schönen verbliebenen Gebäude der Stadt ist das im alten Teil der Stadt gelegene 4-Sterne Hotel "Ukraine". Das Hotel Ukraine hat ein gewisses Charisma und ist erbaut im charakteristischen stalinzeitlichen Empirestil.

Unweit von der Stadt Belovodske gelegen kann dann wenigstens die Region Lugansk im einem interessanten Baudenkmal aufwarten: Dort liegt die Troitsky Kathedrahle. In den letzten Jahren ist die Kathedrahle auf Initiative der örtlichen Gemeinde saniert worden und jetzt auch wieder für den Besucher zugänglich.

Zwei grobe Kategorien von Besuchern kann man in Lugansk ausmachen. Zum einen den Geschäftsreisenden, der mit den immer noch starken Industrieunternehmen in Kontakt ist. Zum anderen eine wachsende Zahl von Männern, die in Lugansk auf Brautschau sind. Lugansk ist Russlands Zentrum für "Mail Order Brides" - auch das kann man als eine Art Industrie in der post-sozialistischen Ukraine ansehen.


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