Gagra
Gagra ist die Stadt, die den berühmten Kurorten von Georgien wie z.B. Batumi, Nowy Afon, Pizunda nicht nur an nichts nachsteht sondern diese an vielen Sachen übertrifft.
Obwohl sich Gagra auf dem Territorium von Abchasien befindet, ist die Stadt am besten vom russischen Territorium zu erreichen. Der Flughafen von Sotschi/Adler liegt etwa 20 km von der Stadt entfernt.
Wie auch viele andere Kurorte von Kaukasus ist die Stadt Gagra in Grün der Subtropen gebettet, die Luft ist mit Aromen der exotischen Magnolien und Zypressen gefüllt.
Gerade wegen bunten malerischen Landschaften der Schwarzmeerküste des Kaukasus beschloss man Anfang des 20. Jahrhunderts hier in Gagra ein Kurort zu organisieren, der des Zaren des russischen Reiches würdig wäre. Ein der Verwandten des damaligen Zaren Nikolaj des II. hatte diese glänzende Idee und bereits in Jahre 1903 spiegelten sich schon Feuerwerke im Küstenwasser wieder. Mit dem Feuerwerk feierte man die Eröffnung der ersten großen Kuranstaltes in Gagra, der Klimastation von Gagra.
Traditionen aus der Zarenzeit blieben nach dem Zusammenbruch der Autokratie erhalten. Die kommunistische Staatsmacht benutzte die Stadt Gagra als einen Ferienort für die Boheme – die sowjetische Parteielite hat den Reichsschick hoch anerkannt und diesen mit sowjetischem Konstruktivismus und stalinistischem Empire ergänzt.
Doch die zahlreichen Altertümer und Sehenswürdigkeiten, die sich in der Umgebung befinden, sind von aktiver Tätigkeit der Zaren- und kommunistischen Architekten zum Glück verschont geblieben. Das ist z.B. die Ruinen der Festung Abaata, die Kirche mit der 1.500 jähriger Geschichte. Diese Altertümer stehen zwar an Prunk dem Palast des Prinzen von Oldenburg (Anreger der Schaffung des Kurortes in Gagra) nach. Übrigens befindet sich heute in diesem Palast das Sanatorium „Tschaika“ (deutsch - die Möwe), so können Touristen über das schwere Zarenschicksal gerade in Dekoration damaliger Zeit phantasieren.
Als der bemerkenswerte und anziehende Ort in der Stadt gilt wohl das Restaurant „Gagrpisch“. Gerade hier feierte der odenerwähnte Prinz die Gründung des Kurortes, hier trat auch der berühmte russische Opernsänger Fedor Schaljapin auf.
Selbstverständlich verlor die Stadt Gagra während der vergangenen Jahrhunderte etwas an den Glanz. Doch auch heute erinnert die Stadt an damaligen schicken Kurort, der früher als ein Ort galt, wo die meisten Sommerbälle, Empfänge und Zechereien der russischen Elite stattfanden. Die Reise nach Gagra bringt Ihnen viele positive Emotionen, indem Sie durch die Palmenalleen und Straßen der Neuen und Alten Gagra, der zwei Stadtbezirke, die heutzutage den Kurort bilden, bummeln.
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