Zypowo
Zypowo ist ein kleines Dorf in Moldawien, das auf seine Besucher den Eindruck macht, als ob hier seit der Zeit der ersten Erwähnung in der Chronik im Jahre 1746 gar nichts geändert hatte. Nicht nur die Natur sonder auch die Umgebung des Dorfes hat diese besondere Atmosphäre des mittelalterlichen Dorfes bewahrt. Kleine mit hellen Farben angestrichene Häuschen, von Steinmauern umgebene Haushalte, Brunnen bei jedem Tor scheinen uns in die ferne Vergangenheit der moldauischen Kultur mitzunehmen.
Kein Wunder, dass es zahlreiche Legende und Sagen über diesen heiligen Ort gibt. Laut einer von denen ließ sich hier der große Landesherr von Moldova Stefan tschel Mare geheim mit seiner dritten Frau Marija Woikiza trauen lassen. Nach einer noch älteren Legende ist in hiesigen Felsen der mythologische Dichter Orfeus ums Leben gekommen und wurde in der Nische einer Kaskade begraben.
Die Natur von Zypowo versetzt einen mit ihrer Schönheit und Einzigartigkeit in Entzücken. Touristen können die Felsenkluft des Naturschutzgebietes Zypowo besuchen und zahlreiche schöne Wasserfälle bewundern. Nach Worten der Besucher und Ortsbewohner, verschlägt die Schönheit des Ortes einem den Atem und man wünscht, den Ort wieder zu besuchen.
Und zum guten Ende erzählen wir über die Hauptsehenswürdigkeit von Zypowo: hier befindet sich das größte orthodoxe Felsenkloster in Moldova und ein der größten in Europa und zwar das Felsenkloster Uspenski, das in einem riesigen Fels ausgemeißelt ist. Von der Gegenseite sieht das Kloster, das ganz im Fels versteckt ist, als ein Kalksteinmassiv mit dunklen Fensterrahmen aus. Heute kann man im Kloster etwa 18 hinreichend geräumigen Mönchszellen sehen, die auf drei Geschossen liegen. Das Felsenkloster Zypowo ist ein seltenes Muster des Steinbaues und wurde 1975 unter Staatschutz genommen. 1995 nahm das Kloster seine Tätigkeit wieder auf.
Außerdem zieht das Dorf Zypowo Touristen auch mit malerischen Landschaften des Flusses Dnestr an.
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