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Karsani: Hotels und Unterkünfte

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Kultur und Geschichte

Der Karsani-Töpferkomplex umfasst eine Siedlung, einen Produktionsbereich und einen Friedhof. Wer ein Hotel in Karsani buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.

Eine Werkstattzone 60 Meter östlich der Siedlung enthielt Brennöfen zum Brennen von Tongefäßen. Nahe der Karsani-Siedlung wurden Reste einer Weinpresse und eines Marani gefunden.

Etwa 1 Kilometer nördlich von Karsani sind auf einem Gipfel des Kartli-Gebirges die Ruinen einer frühmittelalterlichen Befestigungsanlage erhalten. Die Anlage wurde durch vorspringende rechteckige Türme verstärkt. Zwei innerhalb der Befestigungsanlage ausgegrabene Weinkeller enthielten 14 beziehungsweise 4 mittelgroße Kvevri. Die aus der Anlage geborgene Keramik wird überwiegend in das 5. bis 7. Jahrhundert datiert.

K’arsani enthält die Saint-Nino-Kirche, eine historische Kirche aus spätfeudaler Zeit. Sie liegt am Rand des Mt. Kartli auf einer der rechteckigen Bastionen einer antiken Festung oberhalb einer Klippe.

Landschaft

Karsani wird als klimatischer Kurort im niederen Bergland beschrieben, mit milden, nahezu schneelosen Wintern und mäßig trockenen Sommern. Der Ort liegt an den Hängen des Armazi-Berges nahe Mtskheta. Seine Landschaft umfasst trockene, bewaldete Hänge mit Eichen und Hainbuchen; an steileren, felsigen Vorsprüngen geht sie in Buschland über.

Vom Armazi-Rücken oberhalb Karsanis reicht der Blick über das Mtskheta-Tal, den Zusammenfluss von Aragvi und Kura sowie das Jvari-Kloster.

Wege

Der Karsani–Armazi-Wanderweg ist 7,7 Kilometer lang und weist 480 Höhenmeter im Aufstieg sowie 460 Höhenmeter im Abstieg auf. Er beginnt an der Verbindungsstraße Mtskheta–Tbilisi und folgt einer unbefestigten Straße westwärts in Richtung Karsani.

Die ersten 3,5 Kilometer sind mit einem Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit erreichbar. Danach führt ein leichter, 2,5 Kilometer langer Pfad in Richtung der Saint-Nino-Kirche, bevor ein rauer Abschnitt, ein steiler Hang und eine Flussquerung folgen. Karsani ist von nahe gelegenen Fernstraßen über asphaltierte Nebenstraßen sowie über unbefestigte Fahrspuren und Wanderwege über den Bergrücken erreichbar.

Im Bergrückenabschnitt des Karsani–Armazi-Wegs öffnet sich der Blick außerdem in Richtung Mtskheta, zu diesem Kloster und in das Mtkvari-Tal. Im Abschnitt des Armazi-Tals liegen Picknickplätze unterhalb des Klosters, nahe der Armazi-Festung und an bewaldeten Flussufern.

Weitere Reiseziele: Birkiani, Roshka, Mtskheta, Achmeta, Stepanzminda, Juta, Ganisi, Bazaleti

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mzcheta-Mtianeti.

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