Tmogvi: Hotels und Unterkünfte
Für die Suche nach einem Hotel in Tmogvi ist der Ort selbst der Ausgangspunkt. Tmogvi liegt in einer rauen Landschaft des Mtkvari-Tals mit hohen erodierten Klippen, trockenen Hängen und Siedlungsterrassen, die dem natürlichen Relief folgen. Die Festung Tmogvi steht auf einem unzugänglichen felsigen Berg am linken Ufer des Mtkvari.
Kultur
Der Tmogvi-Festungsstadt-Komplex umfasst eine kuppelförmige Kirche der oberen Festung, die auf das 13. bis 14. Jahrhundert datiert wird. In der Anlage befinden sich außerdem eine Kirche, Wohn- und Landwirtschaftsgebäude, ein in Richtung Mtkvari absteigender Tunnel und zwei tiefe Wassergruben.
Upper Tmogvi bewahrt eine aufgegebene traditionelle meschetische Siedlung sowie Reste traditioneller Oda-Häuser. Die Upper-Tmogvi-Kirche ist ein nationales Kulturdenkmal aus dem 11. Jahrhundert. In der Umgebung von Tmogvi liegt Vani Caves, ein mittelalterliches Höhlenkloster.
Außerhalb der Festung Tmogvi ist die St.-Ephrem-Kirche in den Fels gehauen; auch ihre Ikonostase wurde aus dem Fels gearbeitet. Eine zweite Kirche neben dem Tor der Festung bewahrt Reste von Altarraummalereien und stammt aus dem Beginn des 14. Jahrhunderts.
Geschichte
Tmogvi kontrollierte die historische Karawanenstraße, die aus Byzanz durch das Mtkvari-Tal nach Georgien führte. Die Festung Tmogvi wird in schriftlichen Quellen erstmals im Zusammenhang mit der arabischen Invasion des Jahres 914 erwähnt.
Die archäologische Siedlung von Tmogvi erstreckt sich an beiden Ufern des Mtkvari. Auf jedem der beiden Ufer sind Reste von Palästen erhalten. Zur Siedlung gehört außerdem ein dreiräumiges Badehaus aus Stein und georgischem Ziegel.
Landschaft
Die Festungsstadt Tmogvi liegt zwischen zwei Schluchten; auf dem felsigen Gipfel sind Ruinen und Wehrmauern erhalten.
Wege
Die Strecke Nakalakevi–Festung Tmogvi–Upper Tmogvi–Chachkari wird als zweitägige Route beschrieben und kann ohne besondere körperliche Vorbereitung oder spezielle Ausrüstung absolviert werden. Auf dem Weg in Richtung Chachkari liegen Kurgan-Gräber aus der frühen Bronzezeit sowie in den Fels gehauene Weinkeltern, Wohnstätten und Kapellen.
Die Straße Khertvisi–Vardzia verläuft durch das Mtkvari-Tal und führt an der Festung Tmogvi vorbei. Tmogvi ist über die Regionalstraße durch das Mtkvari-Tal auf der Verbindung zwischen Aspindza und Vardzia erreichbar; lokale Wege verbinden Siedlungen und obere Plateaus.
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