Didi Ateni: Hotels und Unterkünfte

In Didi Ateni liegt das Marani von Nika Vacheishvili in einer alten Weinbauzone. Das Ateni-Tal verbindet diese Weintradition mit Kirchen, mittelalterlichen Bauwerken, Wasserfällen und Wegen durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Wer ein Hotel in Didi Ateni buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.

Wein und lokale Tradition

Kartli wird als georgische Weinregion beschrieben, die für klassisch-europäische Weine und hochwertige Schaumweine bekannt ist; dort wird Atenuri erzeugt. Die Weinberge des Marani sind vor allem auf alten Terrassen mit Chinuri, Tavkveri, Budeshuri und Atenuri Saperavi bepflanzt. Bei der traditionellen Herstellung von Atenuri wird eine festgelegte Menge Tschatscha verwendet; außerdem kommen Kühlgefäße mit Eis zum Einsatz. Ateni- beziehungsweise Atenuri-Wein wird als strohfarben, harmonisch im Geschmack, fruchtig und mit lebhafter Perlage beschrieben.

Château Ateni bietet kulinarische und Folklore-Meisterklassen an. Auf dem Gelände der Kellerei stehen hölzerne Cottages.

Kultur und Geschichte

Im Ateni-Tal steht die Ateni-Festung auf einem steilen Berg. Sie war historisch von strategischer Bedeutung und kontrollierte die kürzeste Route von Shida Kartli in Richtung Süden. In Didi Ateni befindet sich eine kleine, kuppelförmige Marienkirche, die im Typus des freien Kreuzes errichtet wurde. Eine Inschrift an einer Kirche nennt als Erbauer Rati Eristavi, den Sohn von Liparit Eristavi.

Die St.-Georgs-Kirche von Didi Ateni ist einschiffig und wurde zwischen 1060 und 1072 von Bagrat IV erbaut. Die Kviratsminda-Kirche ist eine einschiffige mittelalterliche Kirche; an ihrem östlichen Giebel wurde ein Glockenturm ergänzt. Außerhalb von Didi Ateni steht an einem bewaldeten Berghang eine mittelalterliche einschiffige Kirche des heiligen Johannes des Täufers. Südlich von Didi Ateni erhebt sich am linken Ufer der Tana ein Turm aus dem 16. bis 17. Jahrhundert auf einer Klippe.

Der Tsero-Kirchenkomplex gehört zu den architektonischen Denkmälern des Ateni-Tals. An den Wänden von Ateni Sioni sind Spuren der ursprünglichen Kunst erhalten, nachdem der Innenraum im 11. Jahrhundert neu ausgemalt worden war. Die Fresken zeigen vor allem Szenen aus dem Leben der Gottesmutter. Der südliche Kirchenbau der St.-Nino-Kirche von Ateni stammt aus dem 5. bis 6. Jahrhundert.

Landschaft und Wege

Im Ateni-Tal finden sich grasige Kuppen, moosige Felsblöcke und alpine Hügel. Außerdem liegen dort Überreste bronzezeitlicher Siedlungen. Die Tana fließt durch die Dörfer des Tals und mündet schließlich in den Mtkvari.

Der Biisi-Wasserfall ist über einen 2,5 Kilometer langen Wanderweg erreichbar; dieser Weg wird als halbtägige Aktivität im Freien beschrieben. Im Winter kann der Biisi-Wasserfall zu einer Eissäule werden. Der Weg zum Damchkeri-Wasserfall folgt dem linken Ufer der Tana, und neben dem Wasserfall ist ein Picknick möglich.

Der Rkoni–Ateni-Sioni-Weg ist 30 Kilometer lang und nimmt zwei Tage in Anspruch.

Daneben finden Sie die Seiten zu Mekheti, Surami, Agara.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Shida Kartli.

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