Komin erstreckt sich über etwa zwei Kilometer parallel zur Neretva und zieht sich entlang des Flusses unterhalb der Donja gora. Wer ein Hotel in Komin buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
Geschichte
Vor etwa 400 Jahren wurde Komin nach einer Malariaepidemie ungefähr sechs Kilometer flussaufwärts verlegt. Durch den Ort führt eine von Napoleon gebaute Straße. Ebenfalls durch Komin verläuft eine nach dem Zweiten Weltkrieg gebaute Eisenbahnstrecke.
Kultur
Oberhalb des Dorfes steht die Pfarrkirche des heiligen Antonius von Padua. Sie wurde zwischen 1909 und 1912 errichtet und 1924 fertiggestellt. Die Kirche besteht aus weißem Stein aus Selca auf Brač, besitzt einen eingeschossigen Glockenturm und hat ein Sanktuarium, das in einer halbkreisförmigen Apsis endet.
Ruralna cjelina Komin ist als kulturhistorisches ländliches Ensemble klassifiziert. Der Bahnhof von Komin ist als einzelnes Kulturerbeelement klassifiziert.
Landschaft und Wasser
Der Hafen von Komin an der Neretva ist für Boote mit einem Tiefgang bis zu 3,5 Metern zugänglich. Mit Komin verbunden ist außerdem der Kiteboarding Club Komin-Neretva, der eine Kiteboarding-Schule und den Verleih von Ausrüstung anbietet.
Lokale Erzeugnisse
Im Gebiet um Komin werden Pfirsiche, Nektarinen, Pflaumen, Wassermelonen, Granatäpfel, Feigen, Weintrauben und Äpfel angebaut. Mandarinen werden als die bekannteste Frucht des Neretva-Tals beschrieben. Aal wird als charakteristisch für das Gebiet um Komin beschrieben.
Aktivitäten und Umgebung
In der Nähe führt der thematische Weg Tragom bunkera zu acht Bunkern und verbindet lokale Geschichte mit Natur. Ebenfalls im nahen Umfeld führt eine traditionelle Neretva-Boot-Fotosafari durch schmale Kanäle der Neretva.
Weitere Ortsseiten: Slivno, Blace, Komarna, Mihalj, Klek, Kremena.