Gradisce: Hotels und Unterkünfte

Žminjsko Gradišče ist eine prähistorische Wallburgsiedlung mit dem Schutzcode PR; die mit Gradišće verbundene prähistorische Wallburg liegt auf einem nahe gelegenen Hügel. Wer ein Hotel in Gradisce buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.

Kultur und Geschichte

Die örtliche Überlieferung verortet Stari Žminj auf dem Hügel oberhalb der Siedlung Gradišće. Stein aus dem Gradišće-Steinbruch wurde für die schlanken Säulen der Pfarrkirche St. Michael in Žminj verwendet. Gradišće bewahrt außerdem eine Gruppe von Häusern mit Baladurs aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts.

Am Eingang nach Gradišće von Žminj steht eine Familienkapelle der Familie Matica. Sie wurde 1929 von Antonio Matica errichtet und in einer örtlichen Werkstatt in Valdedija angefertigt. Eine Gradišće-Kapelle trägt die Widmung „Srce Isusovo i BDM“ und ist auf das Jahr 1901 datiert. Eine Inschrift an einer Gradišće-Kapelle aus dem Jahr 1929 enthält die Namen Matica Fradelan, Antonio und Vila Gradiscie.

Geografische Einordnung

Im umliegenden Gebiet von Gradišće liegen die Burg Dvigrad, der Soardo-Bembo-Palast, Standar, Veliki Breg, Trba und Sveti Andrija. Im weiteren regionalen Umfeld von Gradišće liegen Vižače und Škaraba.

Radfahren

Der Radweg 761 Žminj–Feštini führt durch Gradišće, das auch als altes Žminj bekannt ist. Radweg 283 ist eine 37 Kilometer lange, leichte Strecke, die vollständig auf Asphalt gefahren wird.

Die Radroute „U srcu zelene Istre“ bezieht Gradišće in ihre Schleife von Kanfanar über Modrušani, Benčići, Rudani, Balići, Batlug und Katun ein.

Natur und Wege

In der Nähe von Gradišće führt die Route 147 an der Höhle Kingdom of Festini vorbei, die Stalaktitenformationen aufweist, und setzt sich durch den Wald von Cere fort. Nach dem Wald von Cere bietet eine Lichtung den Blick auf die Gipfel des Učka-Gebirges.

An der Route 147 trifft man auf die Kapelle des heiligen Antonius von Padua aus dem Jahr 1734, die als Pilj bekannt ist. Die Kirche St. Fosca an der Route 147 weist eine ursprüngliche kleine Kirche auf, die aus der byzantinischen Zeit des 6. Jahrhunderts stammt. Die Route 147 führt außerdem am Teich Klenovica vorbei, der früher als See der Liebe bekannt war.

Außerdem passiert die Route varine, die als große künstliche Gruben beschrieben werden, die vom aufgegebenen Feuersteinsandabbau zurückgelassen wurden.

Weitere Ortsseiten: Pifari, Vidulini, Šivati, Žminj, Debeljuhi, Gržini, Žagrići und Krculi.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Žminj.

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