Danków: Festungsruinen, Kirche und Liswarta
Danków an der Liswarta
Im östlichen Teil von Danków liegen am linken Ufer der Liswarta die Ruinen der Festung von Danków. Danków verfügt über bastionartige Befestigungen. Die Ruinen der Festung von Danków sind allgemein für Besucher zugänglich. Danków gilt als historische Ortschaft in der Nähe von Lipie mit erhaltenen Baudenkmälern. Am linken Ufer der Liswarta begegnen sich in Danków Flussraum und Festungsanlage. Die bastionartige Form ergänzt die erhaltenen Ruinen um einen weiteren baulichen Aspekt.
Festung und erhaltene Bauteile
Zu den erhaltenen Teilen der Festung von Danków gehören die Ruinen des Tors Brama Krzepicka und ein Fragment der Mauer des sogenannten Dom Kasztelanowej. Die Festung von Danków ist die einzige Anlage dieser Art in Polen. In Danków stand ein Schloss, das im 17. Jahrhundert der Familie Warszycki und später der Familie Poniński gehörte. Beim Blick auf die erhaltenen Bauteile stehen damit ein Tor und ein Mauerfragment im Mittelpunkt.
Kirche, Kreuzweg und Sanktuarium
Die Kirche des heiligen Stanislaus, Bischof und Märtyrer, in Danków ist ein gemauerter Bau, der zwischen 1641 und 1675 errichtet wurde. Die ursprüngliche hölzerne Kirche des heiligen Stanislaus in Danków bestand bereits im 13. Jahrhundert. Auf den Festungswällen um die Kirche wurde ein Kreuzweg angelegt. Das Sanktuarium der Muttergottes von Danków ist ein Sakraldenkmal. Das Bild der Muttergottes von Danków wurde am 25. Mai 2002 gekrönt. Der gemauerte Bau und die hölzerne Vorgängerkirche verweisen auf unterschiedliche Bauphasen am selben Ort. Das Sanktuarium als Sakraldenkmal bildet einen eigenen religiösen Bezug.
Historische und erinnernde Orte
In Danków kamen 1238 und 1267 Bischöfe zu Versammlungen zusammen. In Danków befindet sich ein Obelisk zum Gedenken an ein Treffen piastischer Fürsten. In Danków befindet sich außerdem ein Sammelkriegsgrab für Konstanty Kolada, Ignacy Matejas, Stefan Szmaj und Zawadziński sowie fünf unbekannte Soldaten des 83. Polesischen Schützenregiments aus Kobryn, die am 1. September 1939 gefallen sind. Der Obelisk erinnert an ein Treffen piastischer Fürsten; das Kriegsgrab bewahrt dagegen das Gedenken an namentlich genannte und unbekannte Gefallene.
Liswarta-Kajakweg
Der markierte Liswarta-Kajakweg verläuft durch Danków. Die Etappe Danków–Zawady des Liswarta-Kajakwegs umfasst zwei Umtragestellen und zahlreiche Stromschnellen. Eine Umtragestelle ist beim Paddeln ein Abschnitt, an dem das Boot an Land weitergeführt wird; Stromschnellen sind schnell fließende, bewegte Wasserpassagen. Wer die Etappe in die eigene Reiseplanung aufnimmt, kann die beiden konkreten Streckenmerkmale vorab berücksichtigen. Für die Etappe bedeutet das: Neben dem Paddeln sind zwei Stellen zum Umtragen und zahlreiche bewegte Wasserpassagen Teil der Streckenbeschreibung.
Regionaler Bezug
Im weiteren regionalen Umfeld von Danków liegt Lipie auf der Wyżyna Wieluńska nahe der Nordgrenze der Woiwodschaft Schlesien. In Lipie fließt die Liswarta.
Weitere Ortsziele: Zawady, Miedźno, Kopiec, Szarki, Pierzchno.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kłobuck.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com