Arbore: Kirchen, Wandmalereien und Akazienwald
Die bemalte Kirche des Klosters Arbore ist in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen. Arbore lässt sich dadurch über einen klaren kulturellen Ausgangspunkt erschließen, der in weitere Kirchen, historische Bauzeiten und benannte Ortsbezüge führt. Die kulturellen Bezugspunkte unterscheiden sich dabei deutlich: Außenwandmalereien, kirchliche Weihe, ein mittelalterlicher Bojarenhof und die Geschichte einer örtlichen Gemeinde stehen nebeneinander.
Kultur und Baugeschichte
Die Kirche der Enthauptung Johannes des Täufers in Arbore zeichnet sich durch ihre Außenwandmalereien aus. Sie wurde 1503 als Residenz des Gouverneurs von Suceava, Luca Arbore, errichtet. Der mittelalterliche Bojarenhof von Arbore–La Saghieni stammt aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Damit stehen bei den historischen Bauwerken sowohl eine konkrete Entstehungsfunktion als auch eine über mehrere Jahrhunderte reichende Datierung nebeneinander. Die Jahreszahlen ordnen die Bauwerke in verschiedene historische Abschnitte ein, ohne dass sich die Eindrücke auf eine einzige Epoche beschränken.
Eine spätere Baugeschichte gehört zur Biserica Sfânta Treime: Der Bau begann am 10. Mai 1901, geweiht wurde sie am 29. August 1912. In der Kirche werden 16 nationale Heilige hervorgehoben. Die Kirche der Geburt der Heiligen Jungfrau Maria in Arbore wurde 1902 erbaut. Ebenfalls 1902 entstand die römisch-katholische Kirche in Arbore, erbaut von der deutschen katholischen Gemeinde des Dorfes. So lassen sich innerhalb der Kirchenlandschaft unterschiedliche konfessionelle Bezüge und zeitliche Einordnungen anhand konkreter Namen und Daten unterscheiden.
Landschaft und Jahreslauf
In der Gemeinde Arbore gibt es ein 50 Hektar großes, mit Akazien bewachsenes Waldgebiet. Das Festival „FLOARE DE SALCÂM“ findet zur Zeit der Akazienblüte statt. Die Fläche und der Festivaltermin setzen zwei unterschiedliche Akzente: einmal einen genau bezifferten Naturraum, einmal einen zeitlich gebundenen Termin im Jahreslauf. Wer den Jahreslauf einbezieht, kann den Naturbezug deshalb über die Größe des Waldgebiets und über den Zeitpunkt der Akazienblüte betrachten.
Für eine Unterkunft in Arbore lassen sich Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen getrennt betrachten. Die bemalte Klosterkirche und das Akazienwaldgebiet stehen dabei als kulturelle und landschaftliche Bezugspunkte des Ortes nebeneinander. Die Auswahl bleibt an den persönlichen Zeitraum, die gewünschte Zimmerart und die eigenen Bedingungen gebunden.
Im Umfeld
In der näheren Umgebung von Arbore liegt Stejar Multisecular a lui Ştefan cel Mare, ein Denkmal. Ebenfalls in der näheren Umgebung befinden sich Biserica Ortodoxă Veche Arbore, eine Kirche, und Biserica Catolică de Nord Arbore, ebenfalls eine Kirche. Die drei genannten Ziele gehören damit zur näheren Umgebung, unterscheiden sich aber in ihrer Einordnung als Denkmal oder Kirche.
In der Umgebung von Arbore liegt Monumentul Eroilor Milişăuţi, ein Denkmal. In der Umgebung von Arbore liegt auch Grădina Zoologică Rădăuţi, ein Zoo. Cacica ist in der Umgebung von Arbore ein Berg, La Fântâna lui Cioată eine Quelle. Dealul Bobeica ist ein Hügel in der näheren Umgebung von Arbore. Für die räumliche Orientierung ist dabei zwischen der näheren Umgebung und der weiter gefassten Umgebung zu unterscheiden; zugleich erscheinen dort historische, landschaftliche und zoologische Bezugspunkte.
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