Straja zwischen Kirchenkunst und Berglandschaft

File:RO CJ Biserica de lemn din Straja (1).jpg File:RO CJ Biserica de lemn din Straja (1).jpg Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Straja liegt am Nordfuß der Obcina Mare. Durch die Gemeinde verläuft der Oberlauf des Flusses Suceava.

Kultur

Die Biserica Parohiei Straja I „Adormirea Maicii Domnului“ wurde zwischen 1867 und 1870 errichtet; ihre Ikonostase wurde von Epaminonda Bucevschi bemalt.

Die „Case tradiționale Straja“ umfassen zahlreiche Hirtenhäuser mit vierseitigen Schindeldächern. In Straja gehört das Kürschnerhandwerk zu den alten Traditionen. Auch die Holzverarbeitung in all ihren Formen, die für Bauzwecke benötigt wird, gehört zu den Tätigkeiten der Einwohner von Straja. Die „Trăistuța de la Straja“ ist ein authentisches Element der traditionellen Trachtenkultur von Straja.

Im Muzeul Satului Bucovinean in Suceava umfasst das Ensemble „Gospodărie Straja“ volksarchitektonische Objekte, die jeweils unabhängig aus verschiedenen Gehöften übertragen wurden und ursprünglich aus der Gegend von Straja stammen. Wer Kultur nicht auf ein einzelnes Bauwerk beschränken möchte, kann hier Baukunst, Trachtenelemente und überlieferte Handwerke getrennt betrachten.

Die kulturellen Hinweise stehen damit für unterschiedliche Formen: ein sakrales Bauwerk, traditionelle Wohnarchitektur, handwerkliche Tätigkeiten, ein Trachtenelement und ein museal präsentiertes Gehöftensemble.

Geschichte und Brauchtum

Der Haltepunkt Straja an der Bahnstrecke Rădăuți–Brodina wurde am 7. Juli 1889 eingeweiht. Damit gehört auch die frühere Bahnverbindung zu den klar benannten historischen Bezugspunkten des Ortes.

„Floriile la Straja“ ist mit dem letzten Sonntag der Fastenzeit verbunden und umfasst Ausstellungen verzierter Eier, traditioneller Trachten sowie lokaler und aus den umliegenden Gebieten stammender Kunsthandwerksgegenstände.

Der feste Bezug von „Floriile la Straja“ auf den letzten Sonntag der Fastenzeit gibt dem Brauchtum einen anderen zeitlichen Rahmen als der historische Bahnbezug mit seinem genau genannten Einweihungsdatum.

Straja verbindet Kirchenkunst, überlieferte Handwerke, historische Bezugspunkte und Wege in der Berglandschaft.

Landschaft

In der Umgebung von Straja liegt das Kloster Mănăstirea Sfântul Daniil Sihastrul auf einer Höhe von 1.100 Metern in einer Bergwiese der Bucovina-Obcini. Höhenangabe, Flusslauf und Bergfuß markieren dabei unterschiedliche geografische Orientierungspunkte.

Wege

Der Wanderweg von Straja zum Kloster Schitul Daniil Sihastrul beginnt auf dem Weg, der zur ehemaligen Bahnstation Straja führt. Zum Kloster Mănăstirea Sfântul Daniil Sihastrul führt durch die Gemeinde Straja ein Waldweg hinter dem Bahnhof von Straja.

Die letzten 2 km des Waldweg-Zugangs zur Mănăstirea Sfântul Daniil Sihastrul können nur mit einem Geländewagen oder zu Fuß bewältigt werden.

Vom Übergang über den Fluss Suceava bis zum Schitul Daniil Sihastrul dauert die Wanderung eine Stunde und 30 Minuten.

Die Wegangaben unterscheiden sich nach Ziel, Ausgangspunkt, Dauer und der für die letzten zwei Kilometer genannten Fortbewegungsart; sie beschreiben damit verschiedene praktische Merkmale des Weges.

Bei Hotelangeboten für Straja lassen sich Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als unterschiedliche Rahmenbedingungen eines Aufenthalts betrachten. Sie betreffen den vorgesehenen Zeitraum, die Raumart und die Bedingungen für eine mögliche Änderung oder Stornierung. Für preisbewusste Reisende bleiben diese Angaben getrennt vergleichbar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Comuna Straja.

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