Suceviţa zwischen Klosterkultur und Waldlandschaft

File:Romania Sucevița Monastery Cross2.jpg File:Romania Sucevița Monastery Cross2.jpg Foto: Alexander Klink via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Suceviţa verbindet Klosterkultur mit einer ländlichen, von Wäldern geprägten Umgebung.

Ortslage und Naturraum

Suceviţa liegt am Fuß der Obcina Mare, am westlichen Rand der Senke von Rădăuți. Die Gemeinde erstreckt sich entlang der Nationalstraße DN 17A, die Rădăuți mit Câmpulung Moldovenesc verbindet. Durch die Gemeinde fließt der Fluss Suceviţa von Westen nach Osten; er ist ein Nebenfluss des Flusses Suceava.

Klosterkultur und Museum

Das Kloster Suceviţa erscheint als mittelalterliche Festung. Im Zentrum befindet sich die Kirche der Auferstehung. Ihre Innen- und Außenwände sind vollständig mit Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert geschmückt. Der Festungscharakter betrifft die gesamte Anlage, während die Wandmalereien die Kirche innen und außen prägen.

Das Klostermuseum von Suceviţa bewahrt religiöse Kunst in mehreren Formen. Dazu gehören Stickereien, illuminierte und in vergoldetes Silber eingebundene Manuskripte, polychrome Holzskulpturen, Ikonen sowie liturgische und dekorative Silberarbeiten. Der Bestand umfasst damit sowohl textile und handschriftliche Arbeiten als auch Holz, Bildwerke und Silber.

Geschichte und Kirchen im Dorf

Suceviţa wurde erstmals am 6. August 1582 urkundlich erwähnt. Diese Erwähnung steht mit der Familie Movilă und der dort errichteten Stiftung in Verbindung. Das Datum steht am Beginn der schriftlich überlieferten Dorfgeschichte. Die Verbindung zur Familie Movilă gehört zu dieser frühen Stiftungsgeschichte.

Landschaft rund um Suceviţa

Die Landschaft rund um das Kloster Suceviţa ist ländlich und von Wäldern geprägt. Bis heute hat sie nur wenige Veränderungen erfahren. Die Waldprägung bleibt dabei mit dem ländlichen Charakter der Umgebung verbunden. Der Fluss Suceviţa ergänzt diesen Naturraum als Nebenfluss des Flusses Suceava.

Via Transilvanica ab Suceviţa

Von der Klosterkirche Suceviţa folgt die Via Transilvanica zunächst etwa 3 km lang einer Asphaltstraße in Richtung Poiana Mărului. Anschließend setzt sie sich auf dem Forstweg Poiana Mărului fort. Für die Planung einer Wanderetappe ist der Wechsel des Untergrunds relevant: Die ungefähre Distanz bezieht sich auf den asphaltierten Einstieg; anschließend folgt der Forstweg als eigener Abschnitt.

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FAQ

Was ist das „Sinaxarul“ in Suceviţa?

Das „Sinaxarul“ in Suceviţa ist ein vollständig in einem einzigen Raum ausgemalter kirchlicher Kalender. Er umfasst 366 Szenen, eine für jeden Tag des Jahres. Die 366 Szenen bilden dabei die Folge eines vollständigen Jahres.

Was ist über die Friedhofskirche von Suceviţa bekannt?

Die Friedhofskirche von Suceviţa wurde 1772 zusammen mit ihrem Glockenturm aus Stein wiederaufgebaut. Ihre Architektur gilt als ein für diese Zeit archaischer Bautyp. Kirche und Glockenturm gehören zum selben Wiederaufbau von 1772.

Welche Kirche befindet sich auf dem Dorffriedhof?

Auf dem Friedhof des Dorfes Suceviţa befindet sich die Kirche „Arătarea Domnului“. Sie ist als historisches Denkmal geführt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Comuna Sucevița.

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