Hotels in Dobrna – Thermalbad, Schluchten und Kultur
Dobrna verbindet eine außergewöhnlich lange Thermaltradition mit der Schlucht Hudičev Graben, Wasserfällen, historischen Bauwerken und Wegen durch die Hügellandschaft. Der Ort beherbergt das älteste noch betriebene Thermalbad Sloweniens, dessen Tradition über 610 Jahre zurückreicht. Die warmen Quellen werden in Dobrna seit 1403 zu Gesundheitszwecken genutzt. Zwischen dem Heilbad und dem Ortszentrum verläuft eine mächtige Kastanienallee; im Kurpark steht zudem eine 200 Jahre alte Kastanienallee. Dort befindet sich auch eine Populus alba, die als drittstärkstes bekanntes Exemplar dieser Art in Slowenien gilt.
Natur
Die Schlucht Hudičev Graben ist etwa einen Kilometer lang und vom Zentrum Dobrnas aus über einen rund 30-minütigen Weg von 2 Kilometern erreichbar. Auf dem Weg durch die Schlucht liegen zahlreiche Stromschnellen und Wasserfälle. Bei der Höhle Ledenica stürzt der Bach Drenovec über Felsüberhänge und den Wasserfall Drenovec in den Wildbach Dobrnica. Auch der Wasserfall Šumečnik zeigt mehrere Stufen: Ein Kaskadenstück ist 4 Meter hoch und bildet einen Tümpel, während die Gesamthöhe der Kaskaden 7 Meter beträgt.
In der Nähe der Höhle Ledenica gibt es außerdem eine Kneippquelle mit klarem Quellwasser, das zum Kneippen genutzt wird. Der Teich in Lokovina ist vom Zentrum Dobrnas aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Am Teich können Besucher angeln.
Kultur
Zur Ortsgeschichte gehört die Höhle Ledenica, die aus einer natürlichen Kalksteinhöhle zu einem Eislager erweitert wurde. Dort wurde Bier aus der Brauerei im Schloss Dobrnica gekühlt. Die Burg Dobrnica–Gutenek wurde im 17. Jahrhundert erbaut und ist von Dobrna aus in etwa 30 Minuten zu Fuß erreichbar. Auf dem Hügel oberhalb von Lokovina liegt die Burg Kačji grad; von Dobrna aus führen ausgeschilderte Wege dorthin.
Im Zentrum von Dobrna steht die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, das zentrale Sakralgebäude des Ortes. Die heutige Kirche wurde 1844 im Barockstil auf den Ruinen einer älteren Kirche errichtet. Einen anderen Zugang zur Vergangenheit bietet das Kulturdenkmalhaus Polenek. Es beherbergt eine Sammlung von ungefähr 10.000 alten Gegenständen, die der Sammler Jože Polenek zusammengetragen hat.
Im Tal der Mühlen steht die Vovk-Mühle, eine erhaltene 450 Jahre alte Mühle, die noch in Betrieb ist. Oberhalb von Dobrna liegt in Brdce der Šumej-Hof. Dort ist eine Schwarzküche erhalten; an diesem Ort lässt sich die Lebensweise vor 300 Jahren nachvollziehen.
Wege und Aktivitäten
Rund um Dobrna gibt es etwa fünf markierte Radwege mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden. Der Ana-Weg verläuft durch hügeliges Gelände zwischen dem Wildbach Dobrnica und dem Fluss Hudinja, der aus Richtung Vitanje zufließt. Sein letzter Aufstieg führt zu einem Panoramablick auf Dobrna und die Umgebung. Unterwegs führt der Ana-Weg am Šumej-Hof vorbei und weiter zum Bauernhof Blažič, wo Besuchern auch Honig angeboten wird.
Der Loška-Weg führt an den Ruinen der Schlangenburg und am Tal der Mühlen vorbei. An der Žeblarjeva Peč gibt es eine eingerichtete Kletterroute; vom Gipfel bietet sich ein Blick ins Tal.
Kulinarik
Auf dem Bauernhof Minka werden hausgemachte Trockenfleischprodukte und eine große Auswahl an Aperitifs serviert. Walnussbrot gilt im Reiseziel Dobrna als kulinarische Spezialität; Besucher können es auch selbst zubereiten. Am Bauernhof Blažič wird entlang des Ana-Wegs außerdem Honig angeboten.
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