Hotels in Idrija – Bergbaugeschichte und Natur
Idrija verbindet eine außergewöhnlich greifbare Bergbaugeschichte mit Handwerkstradition, regionaler Küche und Landschaften am Wasser. Der historische Zugang Anthony's Main Road ist der älteste erhaltene Zugang zu einem Bergwerk in Europa und wurde 1500 angelegt. Bei einer Führung erkunden Besucher dort unterirdische Stollen mit Zinnobererz und glitzernden Quecksilbertröpfchen; außerdem gehört eine einzigartige unterirdische Kapelle zum Rundgang.
Kultur und Geschichte
Das Hg-Hüttenwerk beherbergt den weltweit größten Drehrohrofen zur Quecksilbergewinnung. Experimente, Animationen, Videos und quecksilberbezogene Geräte erklären dort die Bedeutung und Anwendungen von Quecksilber. Zusammen mit den Bergbaustätten von Almadén bilden die Bergbaustätten von Idrija ein einzigartiges gemeinsames Zeugnis des Quecksilberabbaus.
Idrija Kamšt besitzt Europas größtes hölzernes Antriebsrad mit einem Durchmesser von 13,6 m. Die Burg Gewerkenegg wurde im 16. Jahrhundert für die Verteidigung, die Bergwerksverwaltung und die Lagerung von Quecksilber errichtet. Heute beherbergt sie das Stadtmuseum Idrija.
Die Kirche des heiligen Antonius in Idrija stammt aus dem Jahr 1678. Eine weitere Kirche steht an dem Ort, an dem laut einer Legende 1490 ein Küfer Quecksilber entdeckte. Die ursprüngliche Holzkirche wurde 1500 errichtet und später in Stein neu aufgebaut. In diesem Gebäude arbeitete Joannes Antonius Scopoli, der erste Bergwerksarzt in Idrija, von 1754 bis 1769. Die renovierte Krypta verfügt über eine Galerie und eine Gedenkkapelle.
Handwerk und Geschmack
Die Klöppelschule Idrija besteht seit ihrer Gründung im Jahr 1876 ununterbrochen. Besucher können dort das Klöppeln ausprobieren; außerdem zeigt die Schule eine Ausstellung zeitloser Meisterwerke der Klöppelkunst. Die Tradition findet auch in einem eigenen Fest ihren Ausdruck: Das Spitzenfestival von Idrija ist ein traditionelles Festival rund um die Idrijaer Spitze.
Zur regionalen Küche gehören Idrijaer Žlikrofi, die nationale und europäische Kennzeichnungen als „garantierte traditionelle Spezialität“ tragen. In einem Workshop lernen Teilnehmende, gefüllte Teigtaschen zuzubereiten, und verkosten sie anschließend mit traditionellen oder modernen Saucen.
Natur
Der Wilde See ist als Naturdenkmal geschützt und wird seit seiner Öffnung für Besucher im Jahr 1972 als erstes slowenisches Freilichtmuseum betrieben. Ein nahezu ebener Spazierweg entlang des historischen Wasserkanals Rake führt von Idrija zum Wilden See. Am Rand von Idrija beginnt außerdem der Landschaftspark Zgornja Idrijca. Am Fluss Idrijca bietet Lajšt Möglichkeiten zum Baden, Entspannen und Picknicken.
Wege und Spuren
Auf einem Teil der ehemaligen Feldban-Bahntrasse verläuft heute ein Wanderweg. Entlang dieses Weges sind zahlreiche Überreste der früheren Eisenbahn sichtbar. Der Feldban Idrija–Godovič gilt als wichtiger Erinnerungsort der Militärgeschichte und als integraler Bestandteil der Kulturlandschaft von Idrija. Der Feldban-Weg führt zu einem 25 m langen Tunnel.
Weitere Ziele: Bukovo, Vojsko, Črni Vrh, Lome, Cerkno, Srednja Kanomlja, Zakriž.
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