Heřmanice: Hotels und Unterkünfte

Im westlichen Teil von Heřmanice steht die Kirche St. Bartholomäus inmitten des Friedhofs.

Kultur

St. Bartholomäus wurde erstmals im Jahr 1352 erwähnt. Die Kirche war ursprünglich gotisch und wurde im 17. Jahrhundert barock umgebaut. Sie ist eine Filialkirche der römisch-katholischen Pfarrei Vilémov u Golčova Jeníkova. Am 24. November 1995 wurde sie zum Kulturdenkmal erklärt.

In der Kirche befindet sich eine hölzerne Tafel mit einer Pietà von Jiří Zerzán aus Vilémov aus dem Jahr 1660; sie misst 103 × 172 cm und wurde 1950 übermalt. Auf und unter der Empore befinden sich die großformatigen Gemälde „Segnung der Brote“ und „Vertreibung der Geldwechsler aus dem Tempel“ in originalen barocken Schnitzrahmen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Geschichte

Im Jahr 1281 verkauften die Brüder Jindřich, Smil und Rajmund von Lichtenburg dem Kloster Vilémov die Dörfer Heřmanice und Malejovice sowie den Wald Kozojedy an beiden Ufern der Dúbravice (Doubrava), einschließlich des Patronatsrechts über die St.-Benedikt-Kapelle in Heřmanice.

Die klösterliche Verwaltung bezog außerdem Einnahmen aus der Pfarrei bei der St.-Benedikt-Kapelle. Die Herren von Heřmanice erhoben Anspruch auf einen Teil des Dorfes.

Geografische Einordnung

Heřmanice liegt südlich der Železné hory.

Natur

Die Radroute 5127 Radostín–Golčův Jeníkov führt durch Heřmanice.

Die nahe gelegene Talsperre Pařížov wurde 1911–1913 von italienischen Baumeistern an der Doubrava errichtet. Sie besitzt eine gemauerte Staumauer, die 21 Meter hoch und 142 Meter lang ist. Von Heřmanice aus ist ein Spaziergang dorthin möglich.

Weitere Orte: Olešenka, Rozsochatec, Rušinov, Krátká Ves, Kožlí, Služátky, Golčův Jeníkov, Úsobí.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Havlíčkův Brod.

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