Die Geschichte von Dolní Heřmanice reicht bis ins Mittelalter zurück: Erstmals wurde die Siedlung 1349 erwähnt. Auf dem Dorfplatz steht eine Kapelle mit Glockenturm aus dem Jahr 1842.
Kultur und Geschichte
Eine rustikale, gemauerte Dorfkapelle in Dolní Heřmanice stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert und hat einen quadratischen Grundriss. Das gusseiserne Kreuz vor dem Eingang der Kapelle in Dolní Heřmanice trägt die eingravierte Jahreszahl 1814. In der Siedlung Oslava, die heute zur Gemeinde Dolní Heřmanice gehört, steht ebenfalls eine Kapelle. Sie ist eines von vier im Gemeindegebiet von Dolní Heřmanice genannten unbeweglichen Kulturdenkmälern.
Außerhalb von Dolní Heřmanice befindet sich gegenüber dem Haus Nr. 14 ein gemauerter Bildstock. Ein weiteres markantes Zeugnis der Umgebung ist die Ruine Templštejn, die auf einem Felsen über dem Tal der Oslava liegt. Von Templštejn sind bis heute etwa zwei Meter hohe Mauerreste eines prismatischen Turms erhalten. Nach Vereinbarung können kommentierte Führungen zur Geschichte und Baugeschichte angeboten werden.
Die denkmalgeschützte Řihákův mlýn liegt an der Oslava in Dolní Heřmanice. Zum Areal gehört eine sehr alte, sogenannte Einblatt-Säge aus dem Jahr 1775, deren Ausstattung vollständig funktionsfähig erhalten ist. Die Řihákův mlýn verfügt außerdem über erhaltene technische Ausstattung, darunter ein Mühlrad, und liegt an der Mlynářská stezka.
Natur und Wege
Der größte Teil des Rundwegs Okruh Nesměřským Údolím verläuft auf befestigten Wegen. Die Bushaltestelle Dolní Heřmanice liegt in der Nähe des Rundwegs Okruh Nesměřským Údolím.
Der Lehrpfad „NS Balinského a Nesměřského údolí“ verläuft durch das Gemeindegebiet von Dolní Heřmanice. Der Lehrpfad durch das Nesměř-Tal bietet eine sinnliche Entdeckungsreise durch die Welt der Wirbellosen.
Weitere Orte: Karlov, Vecov, Saar, Nížkov, Dobra Voda, Křoví, Radenice, Lísek.