Kotlasy: Hotels und Unterkünfte
Geschichte und Ortsleben
Kotlasy wurde erstmals 1317 schriftlich erwähnt; damals wurde der Ortsname als „Gutlis“ geschrieben. Eine Urkunde aus dem Jahr 1349 überliefert außerdem die historische Namensform „Chothloken“.
Die Kapelle Mariä Heimsuchung stammt aus dem Jahr 1900. In ihr finden keine regelmäßigen Gottesdienste statt. Die historische Wirtschaft der Siedlung Kotlasy war vor allem landwirtschaftlich geprägt. Praktiziert wurde eine Dreifelderwirtschaft, angebaut wurden insbesondere Roggen und Hafer.
Zum örtlichen Brauchtum gehören mehrere jährlich oder saisonal wiederkehrende Traditionen: In Kotlasy werden jährlich der Maibaum aufgestellt und gefällt, wobei Einheimische ein Schauspiel aufführen. Auch das österliche Ratschen und Klappern gehört zu den örtlichen Traditionen. Ebenso zählt das traditionelle Verbrennen von Hexen zu den örtlichen Bräuchen.
Natur und Wege
Der Bohdalovský potok fließt durch Kotlasy. Er entspringt den Teichen Bohdalovské rybníky und mündet in Ostrov in die Oslava.
Mehrere beschriebene Wege führen nach Kotlasy. Die Route „Toulání za pohádkovými bytostmi kolem Oslavy“ verläuft bis in den Ort; ihr letzter Abschnitt führt auf der Straße II/388 zurück nach Ostrov nad Oslavou. Der Rundweg „Jarní Vysočinou kolem Rendlíčku“ erreicht Kotlasy auf einem Weg nahe dem Bohdalovský potok.
In der Umgebung von Kotlasy liegen die Berge Dědkovská hora, Blažkov, Rosička und Světka. Im weiteren regionalen Umfeld befindet sich der Park Smetanovy sady.
Weitere Orte: Svratka, Skorotice, Březské, Lisna, Sviny, Dlouhé, Velké Janovice, Saar
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