Ježená: Hotels und Unterkünfte
Durch Ježená verläuft ein gelb markierter Wanderweg von Čeřínek nach Větrný Jeníkov. Eine weitere Wanderroute führte von Ježená über das mittelalterliche Bergbauareal Rounek nach Rantířov.
Landschaft
Die bebaute Siedlung von Ježená liegt im Tal des Maršovský potok. Die Bebauung erstreckt sich auf beide Ufer, während die Talhänge ihren natürlichen Rahmen bilden. Im nördlichen Teil von Ježená steht eine geschützte Linde. Auf dem Dorfplatz befindet sich ein Rückhaltebecken.
Geschichte
Ježená entstand etwa gegen Ende des 12. Jahrhunderts als Waldsiedlung mit einem Dorfplatz beiderseits des Bachs Jezina. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1226; darin wird Ježená als eines der Dörfer im Besitz des Klosters Želiv bestätigt. Das ursprünglich tschechische Dorf wurde im 13. Jahrhundert während des Silberrauschs von deutschen Kolonisten besiedelt.
Bauwerke
Die Hukauf-Mühle im Haus Nr. 4 war die mittlere der drei ehemaligen Mühlen von Ježená und ist seit dem 16. Jahrhundert belegt. Die ehemalige Hukauf-Mühle ist heute zu Wohnzwecken umgebaut.
Die barocke Kapelle sv. Jakuba steht seit 1775 auf dem Dorfplatz von Ježená. Sie ist vierseitig und hat ein Glockentürmchen auf einem pyramidenförmigen Dach; ihre heutige Glocke stammt aus dem Jahr 1922.
Weitere Ortsseiten: Žatec Na Moravě, Zbinohy, Smrčná, Strachoňovice, Sedlatice, Panské Dubenky, Hrutov, Knínice.
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