Mnich: Hotels und Unterkünfte

File:Mnich 2020-07-31 Obecní úřad.jpg File:Mnich 2020-07-31 Obecní úřad.jpg Foto: Petr Kinšt via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Mnich zeigt seine Geschichte an mehreren konkreten Orten. Die Kirche St. Johannes der Täufer stand nachweislich bereits im Jahr 1359 und wurde 1371 zur Pfarrkirche. In ihr sind mehrere stark beschädigte Marmorgrabplatten aus historischen Bestattungen erhalten. Am Ort des heutigen Mnich stand einst eine durch Mauern, Wälle und einen Wassergraben befestigte Burg; die örtliche ehemalige Festung wurde 1762 für die Nutzung als Pfarrhaus instand gesetzt.

Die öffentliche Buslinie 359920 verbindet Pacov, Černovice, Mnich und Jindřichův Hradec; der Fahrplan gilt vom 1. Juli bis zum 1. August 2026.

Kultur und Baugeschichte

Das Kulturhaus in Mnich wurde zwischen 1948 und 1950 nach einem Entwurf von Jiří Kroha errichtet und im letzten Quartal 2020 zum Kulturdenkmal erklärt. Seine Gestaltung zeigt strukturierte Putze mit horizontalen Rillen und Ziegelsplittern. An den Fassaden befinden sich außerdem ein figürliches Relief einer Bauernfamilie und eine farbige Silhouette eines Kontrabasses.

Bühne und Veranstaltungen

Das Theaterensemble MonAmour bezeichnet Mnich als seine Heimspielstätte und widmet sich ausschließlich dem Ein-Personen-Theater. Für die Jahre 2025 und 2026 wird die Veranstaltung „Fotbal & Country Mnich“ geführt.

Gedenkorte

Das Denkmal Památník slovanského bratrství erinnert an 1.842 gefallene Soldaten und Partisanen in Südböhmen. Es ist als geschütztes Kulturdenkmal unter der Registernummer ÚSKP 32225/3–3155 eingetragen und besteht aus einer Bronzegruppe mit einem sterbenden tschechoslowakischen Partisanen, dem zwei bewaffnete Rotarmisten beistehen, sowie einem Granitobelisk.

Die Gedenktafel zum Zweiten Weltkrieg am Haus Mnich 23 erinnert an einen ungleichen Kampf in der Nacht vom 5. auf den 6. Mai 1945 zwischen tschechischen und sowjetischen Partisanen und einer SS-Einheit. Bei Mnich 23 steht außerdem das Denkmal für František Čábelka, das an seinen Tod am 6. Mai 1945 erinnert. Im Ortszentrum von Mnich steht das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs mit der Widmung „PADLÝM SYNŮM VLASTI 1914–1918“.

Natur und Wege

Im Umfeld von Mnich ist das Naturdenkmal Stržená hráz zu Fuß von Rosička oder Nový Mnich sowie mit dem Fahrrad erreichbar. Eine Fahrradanfahrt zum Naturdenkmal führt über Rosička und Nový Mnich; vor der Wegkreuzung zweigt sie auf einen unmarkierten Weg ab. Das Gebiet Stržená hráz weist einen erhaltenen Komplex aus Wiesen- und Feuchtgebietsgemeinschaften mit Vorkommen bedeutender und besonders geschützter Arten auf.

Weitere Ortsseiten finden Sie unter Dehtáře, Mladé Bříště, Kaliště, Zachotín, Počátky, Horní Ves, Bystrá und Mezilesí U Pelhřimova.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Pelhřimov.

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