Píšť: Hotels und Unterkünfte

Píšť liegt an der linken Seite der Talsperre Želivka.

Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung von Píšť stammt aus dem Jahr 1352. Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist die Mühle Rachyňský mlýn, die bereits vor 1748 am Blažejovický potok stand. Im Jahr 1890 hatte sie zwei oberschlächtige Wasserräder. Nach 1950 wurde in der Mühle nicht mehr gemahlen; die Maschinen blieben jedoch erhalten.

Kultur

In der Kapelle von Píšť befindet sich eine Glocke, die dem heiligen Vojtěch geweiht ist. Zur Baugeschichte des näheren Umfelds gehört außerdem die Vojslavický-Brücke. Ihre untere Bogenbrücke stammt aus den Jahren 1939 bis 1950. Erst im Zuge des Baus der oberen Autobahnbrücke von 1975 bis 1979 wurde sie in Betrieb genommen; als unbewegliches Kulturdenkmal der Tschechischen Republik ist sie eingetragen.

Natur

Das Schutzgebiet Želivka ist Lebensraum der Arten kuřička hadcová, netopýr černý und bolen dravý.

Die Píšťská naučná stezka hat zehn Stationen mit Informationstafeln, Aufgaben oder Rätseln für Kinder. Der Lehrpfad ist ungefähr 1,5 Kilometer lang, beginnt im Ortsteil Vranice und endet am Sportplatz von Píšť.

Geografische Einordnung

Die Vojslavický-Brücke ist eine 229 Meter lange Doppelbrücke über die Talsperre Želivka. Auf der unteren Ebene verläuft eine Straße der III. Klasse, 12 Meter höher die Autobahn D1. Zum Gebiet der Brücke gehören die Katastralgebiete Vojslavice nad Želivkou, Píšť u Humpolce, Hroznětice und Vranice u Humpolce.

Von Píšť verkehren direkte Busverbindungen nach Zruč nad Sázavou und Pelhřimov.

Weitere Orte

Weitere Orte: Kámen U Pacova, Rodinov, Cervená Recice, Hořice U Humpolce, Pacov, Starý Smrdov, Buřenice, Kaliště

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Pelhřimov.

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