Ústrašín: Hotels und Unterkünfte
File:Ústrašín, apsida.jpg
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Ústrašín bewahrt in der Kirche Mariä Himmelfahrt ihre ursprüngliche Lage, ihren Grundriss und einen großen Teil ihres mittelalterlichen Mauerwerks. In der Kirche befindet sich außerdem ein Abguss eines historischen bronzenen Türklopfers in Form eines Löwenkopfes; das Original wird im Nationalmuseum in Prag aufbewahrt. Zum Kirchenareal gehört eine Leichenhalle, die als ehemalige spätgotische Kapelle angesehen wird.
Kultur und Geschichte
Die Burg von Ústrašín war spätestens vor der Mitte des 15. Jahrhunderts untergegangen. Ihr frühester bekannter Besitzer war Heřman z Ústrašína, der am 27. Oktober 1354 als Patron der örtlichen Kirche belegt ist. Die Burgstelle liegt an einem nordwestlichen Hang der Anhöhe Na Stráni über dem rechten Ufer der Hejlovka und weist einen nahezu kreisförmigen Grundriss mit Wall, Graben und einem etwa 50 Meter breiten zentralen Hügel auf. Zu ihrer Gestalt gehören außerdem ein annähernd kreisförmiger Grundriss, ein äußerer Wall, ein Graben und ein zentraler Hügel von etwa 50 Metern Durchmesser oberhalb des Tals der Hejlovka. Auf einer bewaldeten Anhöhe südöstlich des Ortes bewahrt die Anlage Geländespuren einer Wachburg aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Die straßenartige Siedlungsform von Ústrašín wird mit Kolonisationsdörfern des 13. Jahrhunderts in Verbindung gebracht.
Im weiteren regionalen Umfeld von Ústrašín befindet sich Janštejn, eine benannte Geländeeinheit, die als Ruine gilt. Ebenfalls dort liegen Želivský Kláštor, ein benanntes Kulturdenkmal und Kloster, Svatá Anna, eine benannte Sehenswürdigkeit und Kirche, sowie Roštejn [Doupě] castle outlook t., eine benannte Sehenswürdigkeit und Burg.
Landschaft
In der näheren Umgebung von Ústrašín befindet sich Orlov, ein benanntes Landschaftsmerkmal, das als Berg gilt. In der Umgebung von Ústrašín befinden sich außerdem Troják, Putimovský vrch und Bělský Kopec, jeweils benannte Landschaftsmerkmale, die als Berge gelten.
Wege
Im Umfeld von Ústrašín kreuzt der Novocerekvický okruh die Straße Proseč Obořiště–Ústrašín und führt anschließend über einen blau markierten Wanderweg in Richtung Pelhřimov. Der Rundkurs bietet im Umfeld von Ústrašín Ausblicke auf das Tal der Hejlovka. Die „Cyklotrasa č. 7“ verläuft zwischen Kamenice nad Lipou und Nová Cerekev; auf der Karte ist auch Ústrašín verzeichnet.
Weitere Orte: Těchobuz, Zhořec, Koberovice, Hořepník, Mezná U Pelhřimova, Buřenice, Důl, Cernov
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