Myslibořice: Hotels und Unterkünfte

File:Overview of protestant cemetery in Myslibořice, Třebíč District.jpg File:Overview of protestant cemetery in Myslibořice, Třebíč District.jpg Foto: Jiří Sedláček via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Myslibořice ist ein Ort, an dem sakrale Architektur und Schlossanlage zusammenkommen.

Kultur und Geschichte

Zum geschützten Areal der Kirche des heiligen Lukas gehören die Kirche, die Friedhofsmauer, der Grabstein von Josef Suk und die Grundstücke des Areals. Das Gotteshaus besitzt einen erhaltenen gotischen Kern aus dem 13. Jahrhundert sowie eine bemerkenswerte barocke Fassade. Zu seinen besonderen Details zählen außerdem Glocken aus den Jahren 1550 und 1609. Vor der Kirche stehen vier barocke Statuen: des heiligen Florian, des heiligen Johannes von Nepomuk, des heiligen Alois und des heiligen Franziskus.

Die Kapelle des heiligen Tekla ist ein barockes Kirchlein an einem Hang und von einem Friedhof umgeben. In ihrem Giebelfeld befindet sich eine Stucktafel mit der Jahreszahl 1755. Schloss Myslibořice ist ein barockes, dreiflügeliges, zweigeschossiges Gebäude in U-Form. Es steht an der Stelle einer ehemaligen Festung aus dem 14. Jahrhundert.

Der Schlosspark von Myslibořice ist mit einer Fläche von 7 ha als Kulturdenkmal eingetragen. Zugleich umfasst er mehr als sieben Hektar und war ursprünglich von einem Auwald geprägt.

Landschaft

Das Gebiet von Myslibořice und seiner Umgebung gehört geomorphologisch zur Českomoravská vrchovina; der größere Teil entfällt auf die Jevišovická pahorkatina. Die durchschnittliche Höhenlage beträgt 483 m. Zu den bedeutenden Erhebungen zählen Stříbrná mit 531 m und Svatocheň mit 523 m. Na Skalním ist mit 556 m die höchste Erhebung. Typisch für die Region ist außerdem eine große Zahl an Teichen.

Unterhalb der Kapelle des heiligen Tekla entspringt an ihrer Südseite am Hang eine Quelle mit sauberem, als gesund bezeichnetem Wasser. Sie wird vom hydrometeorologischen Institut überwacht.

Am Grund des myslibořicer Teichs wurde im April 2007 der Fund einer prähistorischen Siedlung gemeldet. Laut dem Archäologen Milan Vokáč vom Muzeum Vysočiny handelt es sich um die erste in der Region Vysočina freigelegte neolithische Siedlung.

Verkehr

Die öffentliche Buslinie 796482 verbindet Třebíč mit Myslibořice, Biskupice-Pulkov, Rouchovany und Tavíkovice. Der Fahrplan gilt vom 14.12.2025 bis zum 12.12.2026.

Weitere Ortsseiten: Vladislav, Radkovice U Hrotovic, Číměř, Bochovice, Kojatice, Chlístov, Račice, Nová Ves.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Třebíč.

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