Výčapy: Natur und Ortsgeschichte
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Foto: Jiří Sedláček via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur und Ortsgeschichte in Výčapy
In Výčapy stehen das Naturschutzgebiet Hošťanka, die Sokolovna, archäologische Funde und sakrale Bauwerke für unterschiedliche Facetten des Ortes. Auch ein Sportplatz gehört zu den Freizeitmerkmalen. So reicht der Blick von der Natur über die Ortsgeschichte bis zu sportlichen und kulturellen Themen.
Der Wald von Hošťanka
Das Naturschutzgebiet Hošťanka wurde erstmals am 24. April 1996 ausgewiesen. Es umfasst einen altersverschiedenen Waldbestand, in dem die autochthone Weißtanne dominiert. Der Wald ist damit nicht durch ein einheitliches Alter geprägt; unterschiedliche Altersstufen gehören zu seinem beschriebenen Bestand. Die Weißtanne wird als autochthone Baumart eingeordnet. Für die Naturbetrachtung in Verbindung mit Výčapy stehen somit der Schutzstatus, die Struktur des Waldes und die dominante Baumart im Mittelpunkt.
Sokolovna und archäologische Spuren
Die Sokolovna in Výčapy dient sportlichen und kulturellen Aktivitäten. Mit der Sokolovna in Výčapy ist Laienschauspiel ab 1922 verbunden. Feierlich eröffnet wurde die Sokolovna in Výčapy am 10. September 1922. Diese drei Angaben ordnen das Gebäude sowohl dem gemeinschaftlichen Leben als auch einem konkreten historischen Zeitpunkt zu. Bei archäologischen Sondierungen im Zentrum von Výčapy wurden Keramikfunde aus der späten Hallstattzeit im 5. Jahrhundert v. Chr. sowie mittelalterliche Keramik aus dem 12. bis 15. Jahrhundert entdeckt. Die Funde reichen damit von der späten Hallstattzeit bis in das späte Mittelalter.
Kapellen, Jahreszahlen und Ortsmerkmale
Die Kaplička na Láně gilt als das älteste Gebäude in Výčapy. Die Kapelle der Heiligen Kyrill und Method in Výčapy wurde 1885 im neobarocken Stil erbaut. Für die Errichtung waren der Maurermeister Ignác Suchánek und der Zimmermeister František Trojan aus Lesonice verantwortlich; die Kapelle der Heiligen Kyrill und Method wurde für 1.100 Gulden erbaut. Am 26. Oktober 1890 wurde die Kapelle der Heiligen Kyrill und Method geweiht. Baujahr, Baustil, beteiligte Handwerker, Baukosten und Weihedatum markieren dabei unterschiedliche Stationen dieses Bauwerks.
Die erste schriftliche Erwähnung von Výčapy stammt aus dem Jahr 1104. In Výčapy steht außerdem eine Statue des heiligen Florian aus dem Jahr 1754, und in Výčapy gibt es mehrere Kreuze. Von einigen Häusern in Výčapy sollen unterirdische Gänge bis in die Gemeinde Šebkovice führen. Diese unterirdischen Gänge gehören zur überlieferten Erzählung und sind durch das Wort „sollen“ als solche gekennzeichnet. Die Statue, die Kreuze und die Kapellen eröffnen damit verschiedene historische und religiöse Bezugspunkte innerhalb des Ortes.
Für die Freizeitgestaltung gibt es in Výčapy einen Sportplatz. Die Sokolovna in Výčapy dient zusätzlich sportlichen und kulturellen Aktivitäten. Zusammen mit den historischen Bauwerken und den archäologischen Spuren entsteht so eine Orientierung, bei der sportliche, kulturelle und geschichtliche Themen jeweils ihren eigenen Platz behalten.
Weitere Orte für die Planung
Für die weitere Orientierung stehen außerdem Mastník, Cidlina, Dolní Lažany, Police, Bochovice, Litovany, Lhánice und Slavíkovice zur Verfügung.
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