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Butrint: Antike Stadt zwischen See und Kanal

Unterkünfte in Butrint

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Geschichte

Butrint liegt zwischen dem Butrint-See und dem Vivari-Kanal. Archäologische Besiedlungsspuren reichen von 50.000 v. Chr. bis ins 19. Jahrhundert n. Die antike Stadt verbindet griechische, römische, byzantinische und venezianische Wurzeln. Diese lange Siedlungsgeschichte ist an den Befestigungsanlagen ablesbar, deren Bauphasen von der griechischen Kolonie bis ins Mittelalter reichen.

File:Komuna Xarre - Butrint Crossing - Driving Albania 30 (3867626594).jpg File:Komuna Xarre - Butrint Crossing - Driving Albania 30 (3867626594).jpg Foto: Pero Kvrzica via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Zu den markanten Bauwerken gehört das antike griechische Theater, das relativ gut erhalten ist. Die paläochristliche Basilika wurde im 9. Jahrhundert wiederaufgebaut. Ihre Ruinen sind so weit erhalten, dass sich eine Struktur mit drei Schiffen, einem Querhaus und einer äußeren polygonalen Apsis erkennen lässt. Auch das Baptisterium gehört zu den antiken römischen Bauwerken. Es wurde für die christliche Nutzung angepasst und besitzt einen schön gestalteten Mosaikboden. Theater, Basilika und Baptisterium stehen für unterschiedliche Abschnitte der Geschichte von Butrint.

Kultur

Das Archäologische Museum von Butrint befindet sich in einer Festung aus der venezianischen Zeit auf der Akropolis der antiken Stadt. Es beherbergt mehr als 1.300 ausgestellte Objekte. Archäologische Materialien und schriftliche Quellen antiker Autoren vermitteln die Entstehung, Entwicklung und den Niedergang der Stadt. Der offizielle Rundgang durch Butrint umfasst außerdem die Dreiecksfestung. So lassen sich Museumsbesuch und die historischen Anlagen in einem kulturellen Rundgang verbinden. Bei einem Museumsbesuch sollten die aktuellen Öffnungszeiten vor der Anreise geprüft werden.

Weitere Ziele auf derselben übergeordneten Ebene sind Xarrë, Saranda, Mursi und Ksamil.

Natur

Der Butrint-Nationalpark umfasst vielfältige Landschaften mit Seen, Lagunen, Wäldern, Klippen und einer Küste. Er schützt und bewahrt historische Monumente sowie das reiche Naturerbe. Zum Naturraum gehört das Feuchtgebiet von Butrint. Es wurde im Juli 2003 im Rahmen der Ramsar-Konvention als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung für Lebensräume von Wasservögeln aufgenommen. Historische Monumente und geschützte Landschaften gehören somit zum selben Nationalpark.

Unterwegs

Im Butrint-Nationalpark ist das Wandern in den ausgewiesenen Erholungszonen uneingeschränkt möglich. Am Eingang können Besucher einen Guide anfragen. Für eine selbstgeführte Tour lassen sich Reiseführer am Ticketschalter erwerben. Wer die historischen Anlagen und den Naturraum in eigener Reihenfolge betrachtet, kann die beiden Formen des Rundgangs voneinander unterscheiden. Vor einer Wanderung ist es sinnvoll, die aktuellen Bedingungen der Wege zu prüfen.

Während der Sommersaison von Juni bis September bieten örtliche Fischer Bootstouren zu abgelegenen Monumenten wie der Burg von Ali Pascha an. Neben den ausgewiesenen Wanderzonen und selbstgeführten Rundgängen stehen in diesem Zeitraum saisonale Fahrten auf dem Wasser zur Verfügung. Für eine solche Bootstour sollten die aktuellen Termine vor der Anreise geprüft werden. Butrint wird ganzjährig von einheimischen und ausländischen Touristen besucht.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saranda.