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Goris entdecken: Höhlen, Museen und Steinwald

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Wer in Goris historische Spuren und Felslandschaft nebeneinander betrachten möchte, kann den Ort über Kultur, Natur und Küche aus mehreren Blickwinkeln erschließen.

Kultur und Geschichte

Old Goris, auch Kyores genannt, ist ein historischer Komplex aus Höhlenwohnungen östlich der modernen Stadt. Die Höhlenwohnungen bewahren Spuren des lokalen Lebens, des Schutzes und der Anpassung an die felsige Umwelt. Goris wurde 1870 als Zentrum des Distrikts Zangezur in der Provinz Elisabethpol gegründet. Das moderne Goris weist eine schachbrettartige Architektur und zweigeschossige öffentliche Gebäude auf. Die Kirche St. Gregory the Illuminator wurde 1903 in traditioneller Architektur errichtet. Für Ihre Einordnung können Sie die Ortsgeschichte zeitlich und über die Bauformen betrachten; eine feste Reihenfolge ist dafür nicht nötig. Die Höhlenwohnungen und die zweigeschossigen öffentlichen Gebäude stehen dabei für unterschiedliche Bauformen innerhalb desselben Orts: Die einen liegen östlich der modernen Stadt im historischen Komplex, die anderen prägen das moderne Goris.

Das Goris Local Lore Museum liegt nahe dem Hauptplatz und den Verwaltungsgebäuden der Stadt. Es umfasst mehr als 5.300 Ausstellungsstücke; Führungen werden auf Armenisch, Russisch und Englisch angeboten. Zu sehen sind Artefakte von der frühen Bronzezeit bis zur Gegenwart sowie aus der Sowjetzeit. Zum Bestand gehört außerdem ein auf das 2. Jahrtausend v. Chr. datiertes fünfgesichtiges Idol. Archäologische Ausgrabungen in Goris brachten Schmuck, Dolche, Speere, Amulette und Keramik aus dem 3.–2. zutage. Bei der Einordnung der Sammlungen lassen sich Zeitspanne, Einzelobjekte und Materialgruppen auseinanderhalten. Diese Ordnung macht verschiedene historische Ebenen vergleichbar, ohne die Bestände auf ein einziges Zeitalter oder eine Objektart zu verkürzen. Im Museum lassen sich zeitlich weit auseinanderliegende Stücke ebenso nebeneinander sehen wie unterschiedliche Objektgruppen; der Bestand reicht damit von archäologischen Funden bis zu späteren regionalen Zeugnissen.

Das Goris Museum of Regional Studies zeigt regionalspezifische Teppiche, Metallarbeiten, Keramik und weitere Artefakte.

Landschaft

Der „Steinwald“ von Goris besteht aus natürlichen Felssäulen, die aus den Hängen emporragen. Gregory the Illuminator bietet Ausblicke auf den Stone Forest. Die natürliche Landschaft von Goris umfasst Türme, Festungen, Pyramiden und Höhlen. Für Ihren Vergleich stehen damit natürliche Formen, gebaute Geschichte und ein konkreter Blickbezug nebeneinander. Sie können diese Schwerpunkte getrennt gewichten und die unterschiedlichen Landschaftsformen einzeln betrachten. Neben den Felssäulen gehören auch Türme, Festungen, Pyramiden und Höhlen zum beschriebenen Landschaftsbild; der Blick von der Kirche richtet sich dabei ausdrücklich auf den Stone Forest.

Regionale Küche

Goris gata wird als dickes, rundes Gebäck mit Walnussfüllung zubereitet. Zur Region von Goris gehört außerdem eine Tolma-Variante, die in Bohnenblätter gewickelt wird. Bei den Speisen lässt sich zwischen Gebäck und einer in Blätter gewickelten Zubereitung unterscheiden.

Für ein Hotel in Goris lassen sich Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als eigene praktische Kriterien neben den Ortsdetails betrachten. So bleiben die Angaben zu einem möglichen Aufenthalt von den beschriebenen Kultur-, Landschafts- und Küchenthemen getrennt.

Lage

Goris liegt an der Fernstraße Yerevan–Stepanakert.

Weitere Orte

Ashotavan, Meghri, Halidzor, Sissian, Tatev, Kapan, Agarak

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sjunik.

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