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Olovo: Hotels zwischen Krivaja und Kulturerbe

Unterkünfte in Olovo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Olovo wird in schriftlichen Dokumenten erstmals 1382 unter dem Namen Plumbum erwähnt. Im 14. und 15. Jahrhundert war der Ort ein Bergbau- und Handelszentrum mit einträglichen Zolleinnahmen. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, zur Zeit Tvrtko I. Kotromanićs, wurde hier das Kloster Svete Gospe errichtet. Zugleich prägen die Flüsse und die Heilquelle sowie ausgewiesene Kulturdenkmäler die überlieferten Themen des Ortes.

File:Olovo, pohled na město.jpg File:Olovo, pohled na město.jpg Foto: I would appreciate being notified if you use my work outside Wikimedia. More of my work can be found in my personal gallery . via Source, CC BY 3.0

Kultur

Die historische Kirche Crkva Majke Božje in Olovo mit ihrem beweglichen Eigentum ist als Nationaldenkmal Bosnien und Herzegowinas ausgewiesen. Die historische Brücke „Rimski most“ am Fluss Orlja bei Klinčići trägt ebenfalls diesen Schutzstatus. In Lavšići liegt die Nekropole „Mramorje“ mit alten Nišan-Grabsteinen, die gleichfalls als Nationaldenkmal Bosnien und Herzegowinas ausgewiesen ist. Das Natur- und historische Gebiet Bakići Donji umfasst Nekropolen, Stećci, Nišan-Grabsteine, einen Obelisken und die Überreste der Kirche Sv. Rok; auch dieses Gebiet ist als Nationaldenkmal Bosnien und Herzegowinas ausgewiesen.

Die Stadtbibliothek von Olovo bewahrt eine Tora auf, die als Nationaldenkmal Bosnien und Herzegowinas ausgewiesen ist. In Drecelj befinden sich mittelalterliche Nekropolen mit Stećci und alten muslimischen Nišan-Grabsteinen, die ebenfalls diesen Status tragen. Mramor in Musići bei Olovo gehört zur UNESCO-Welterbestätte „Stećci Medieval Tombstone Graveyards“.

Die Heilquelle von Olovo wird in Ivo Andrićs Erzählung „Čudo u Olovu“ erwähnt. Das Heiligtum Gospe Olovske zieht katholische Gläubige aus allen Teilen Bosnien und Herzegowinas sowie aus Kroatien an. Traditionell wird es am 1. Mai zu Beginn der Maifrömmigkeit, an Mariä Himmelfahrt, an Mariä Geburt sowie in der letzten Oktoberwoche zum Gedenktag des Kirchenrestaurators Fra Lujo Zloušić besucht.

Natur

In Olovo vereinigen sich Stupčanica und Bioštica zur Krivaja. Der Fluss erstreckt sich auf einer Länge von 35 Kilometern durch die Gemeinde Olovo. Das Ausflugsgebiet Zeleni Vir liegt zwei Kilometer vom Stadtzentrum Olovos entfernt an der Bioštica. Es befindet sich an deren Ursprung, ist von Nadelwald umgeben und eignet sich zum Baden und Angeln. Dort stehen angelegte Spazierwege, Sportangebote sowie Bereiche für Erholung und Freizeit zur Verfügung.

Die Krivaja bietet Möglichkeiten zur Organisation von Raftingtouren und hat Potenzial für Sportfischen und Fliegenfischen. Im Zentrum von Olovo liegt Aquaterm neben dem Zusammenfluss von Bioštica und Stupčanica, die dort die Krivaja bilden. Aquaterm ist ein Kur- und Erholungszentrum im Zentrum von Olovo. Im Aquaterm Olovo wird Thermalwasser zum Trinken, zur Inhalation und zum Baden verwendet.

Die Behandlungsprogramme des Aquaterm Olovo beginnen mit einer ärztlichen Erstuntersuchung. Je nach Diagnose und Gesundheitszustand werden Hydrotherapie, Elektrotherapie, Ultraschalltherapie, Kinesiotherapie und Massagen verordnet; durchschnittlich werden fünf Behandlungen täglich durchgeführt.

Routen

Im südöstlichen Teil der Gemeinde Olovo liegt die Nekropole „Mramorje“ mit 46 Stećci. Sie ist in die Route „Stazama predaka – nekropole i spomenici – jugoistok“ eingebunden. Diese Route beginnt und endet in Olovo und ist 42,5 Kilometer lang. Als Radroute führt sie durch den südöstlichen Teil der Gemeinde Olovo und zeigt Sehenswürdigkeiten, die von der Kommission zur Erhaltung der Nationaldenkmäler zu Nationaldenkmälern Bosnien und Herzegowinas erklärt wurden.

Die Route „Stazama predaka – nekropole i spomenici – jugoistok“ führt außerdem über einen Schotterweg nach Miljevići zum Nationaldenkmal „Stara drvena džamija i harem“. Damit verbindet sie die Nekropole „Mramorje“ mit weiteren ausgewiesenen Denkmalstätten im südöstlichen Teil der Gemeinde.

Ortslage

Olovo liegt unmittelbar an der Fernstraße M18, die 1958 erbaut wurde. Zwischen den Flüssen, dem Kur- und Erholungszentrum, den historischen Stätten und den Routen ergibt sich ein Ortsbild, in dem Natur- und Kulturthemen eng nebeneinanderstehen.

Weitere Orte

Weitere Orte: Dobrinje, Kakanj, Zenica, Tešanj, Doboj, Uvorići, Donji Lučani, Vranduk.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kanton Zenica-Doboj.

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