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Šipovo: Natur, Flüsse und mittelalterliche Kultur

Unterkünfte in Šipovo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Prašuma Janj ist Bestandteil des UNESCO-Welterbegebiets „Ancient and Primeval Beech Forests of the Carpathians and Other Regions of Europe“. Rund um Šipovo verbinden sich damit Flüsse, Schluchten, Wanderwege und Zeugnisse einer langen Kulturgeschichte zu einem vielseitigen Ortsbild.

File:Krajina podél kaňonu řeky Janj, Šipovo.jpg File:Krajina podél kaňonu řeky Janj, Šipovo.jpg Foto: Martin Brož via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Natur

Die Quelle des Flusses Janj eignet sich für Picknicks und Spaziergänge und ist nur zu Fuß erreichbar. Vier Kilometer flussabwärts von der Quelle des Janj liegen die Janjske otoke neben der Hauptstraße von Šipovo nach Kupres. Sie umfassen mehrere Kaskaden und Wasserfälle und bilden ein etwa einen Kilometer langes sowie etwa 300 Meter breites Karsttal.

Der Janj-Canyon ist ein geschütztes Naturreservat, in dem es einen Wanderweg gibt. Auch der Fluss Sokočnica fließt durch einen zehn Kilometer langen Canyon. Der Canyon des Flusses Sokočnica ist eine Route für Fotosafaris und Wanderungen. In Šipovo gibt es außerdem zahlreiche Rad- und Wanderwege durch charakteristische Landschaften.

Flüsse und Wege

Im westlichen Teil der Gemeinde Šipovo entspringt der Fluss Pliva 8,5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt auf 481 Metern Höhe aus drei Quellen. Auf einer zugänglichen Länge von 33 Kilometern bietet die Pliva vielfältige Fischbestände und Möglichkeiten zum Fliegenfischen. Der Mai gilt am Fluss Pliva als bevorzugter Monat zum Fliegenfischen, weil große Eintagsfliegen und Steinfliegen dann häufig vorkommen.

Ada Sokočnica ist ein erschlossenes Erholungsgebiet am Fluss Pliva, das sich für Ausflüge und sommerliche Aktivitäten im Freien eignet. Bei Ada Sokočnica beginnt ein Wanderweg. Die Vaganska-Höhle liegt 19 Kilometer von Šipovo entfernt nahe dem Dorf Vagan an der Straße nach Kupres.

Kultur und Geschichte

Soko Grad ist eine mittelalterliche Festung, die als letzter Zufluchtsort des bosnischen Königs Stjepan Tomašević bekannt ist. Durch Šipovo verlief außerdem die historische Salzstraße; ihre Überreste sind noch heute sichtbar.

Das Kloster Glogovac ist ein mittelalterliches serbisch-orthodoxes Kloster, das dem heiligen Großmärtyrer Georg geweiht ist. Es liegt in Janj, im Canyon des Baches Glogovac zwischen den Hügeln des Gebirges Gorice. Entstanden ist das Kloster in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts während der Herrschaft der Könige Dragutin und Milutin.

Die Kulturveranstaltung Janjski Sabor findet seit der Zeit des Königreichs Jugoslawien jedes Jahr am Allerheiligensonntag im Kloster Glogovac statt. Die traditionelle Tracht aus Janj wird von Mitgliedern der Kultur- und Kunstgesellschaft „Janj“ aus Strojice bewahrt. Die „Svetosavska Ausstellung“ zeigt Kunstwerke und volkstümliche Handarbeiten.

Veranstaltungen

Dani Šipova ist eine traditionelle Veranstaltung, die jedes Jahr im Juli stattfindet und ein sportliches, kulturelles und unterhaltsames Programm bietet. Ebenfalls im Juli wird in Strojice der Janjski višeboj veranstaltet, eine traditionelle sportlich-kulturelle Veranstaltung.

Regionale Küche

Bei der Pitijada treten Teilnehmer im schnellen Ausrollen von Teig und in der Zubereitung von Pita gegeneinander an. Janj ist für den geflochtenen Janj-Käse, den Käse Gužvaš und den Janj-Kajmak bekannt.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele: Vučja Luka, Novi Grad, Karanovac, Ljubina, Staro Rudo, Modriča, Derventa, Foča.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republika Srpska.