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Ugarchin

Unterkünfte in Ugarchin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ugarchin bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise: Vorbalkanlandschaften, geschützte Gebiete, Kirchen und überlieferte Feste. Welche davon Ihren Aufenthalt prägen sollen, kann auch die Wahl Ihrer Unterkunft in der Gemeinde leiten.

Ugarchin, Bulgaria - panoramio (10) Ugarchin, Bulgaria - panoramio (10) Foto: Красимир Косев via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Kurzfakten zu Ugarchin

  • Die Gemeinde ist durch bewaldete und kahle Hügel sowie enge und weite Wiesen und Ebenen geprägt, die für den Vorbalkan typisch sind.
  • Ein Teil des Naturparks Studenets liegt in den Ländereien von Dragana, Kalenik und Katunets.
  • Zu den geschützten Landschaften zählen Shumnatitsa mit 27,4 Hektar und Anomir mit 3 Hektar.
  • Der Stausee Sopot bietet Möglichkeiten zum Sportangeln sowie Plätze für Zeltlager und Biwakieren.
  • In Ugarchin werden das Frühlingsfest „Svetii“ und das jährliche „Truffle Fest“ begangen.

Was prägt Landschaft und Natur in der Gemeinde?

Das Landschaftsbild wechselt zwischen bewaldeten und kahlen Hügeln sowie engen und weiten Wiesen und Ebenen. Mäandernde Flüsse durchqueren grüne Wiesen und verlaufen stellenweise zwischen steilen Felsen. Diese Beschreibungen geben einen Eindruck von den unterschiedlichen Landschaftsformen, ohne sie auf einen einzigen Aussichtspunkt oder eine gemeinsame Strecke festzulegen.

Ein Teil des Naturparks Studenets befindet sich in den Ländereien von Dragana, Kalenik und Katunets innerhalb der Gemeinde. Shumnatitsa liegt in den Ländereien von Sopot und Mikre. Das 27,4 Hektar große Gebiet wurde 1987 zum Schutz eines charakteristischen Landschaftsbildes ausgewiesen. Anomir befindet sich in Lesidren: Das 3 Hektar große Gebiet wurde 1964 aus demselben Schutzanliegen ausgewiesen und gehört zu den Natura-2000-Schutzgebieten.

Auch die Höhlen Mikre und Mandrata in Mikre sind in eine Natura-2000-Schutzregelung nach der Habitat-Richtlinie einbezogen. Zur Natura-2000-Schutzkulisse „Central Balkan–Puffer“ nach der Habitat-Richtlinie gehören die Gemeindeteile Sopot, Lesidren und Kirchewo. Die verschiedenen Schutzbezeichnungen beziehen sich somit auf konkrete Gebiete und Orte innerhalb der Gemeinde.

Welche Orte verbinden Natur und Geschichte?

In der Umgebung von Lesidren werden mehrere unterschiedliche Sehenswürdigkeiten genannt: Die Nedini-Seen gelten als Natursehenswürdigkeit; nahe Lesidren liegt außerdem die mittelalterliche Festung Kichera/Gradishte. Westlich von Sopot befindet sich die antike Siedlung „Perdevoyka“, die als unbewegliches Kulturerbe eingestuft ist. Die Rudarische Schmelze nahe Lesidren wird ebenfalls als Natursehenswürdigkeit bezeichnet.

Weitere benannte Landschaftsziele sind Kaleto nahe Kirchewo sowie der Römerweg zwischen Golets und Kirkova Mahala. Beide werden als Natursehenswürdigkeiten genannt. In Golets liegt zudem das fünf Hektar große geschützte Gebiet Petko Bunar, das 1964 zum Schutz eines charakteristischen Landschaftsbildes ausgewiesen wurde.

Auch die Kirchen setzen eigene Akzente. Die orthodoxe Kirche Sv. Paraskeva in Ugarchin ist dauerhaft in Betrieb und hält regelmäßig Gottesdienste ab. Die Kirche „Sveti Georgi“ in Lesidren gilt als vollständig erschlossen, funktionsfähig und gepflegt. Sv. Archangel Michael in Katunets ist als lokales künstlerisches und architektonisch-künstlerisches Kulturerbe eingestuft.

In Sopot erinnert eine Gedenktafel an 57 Einwohner, die in den Balkankriegen und im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Sie ist in das regionale Register der Kriegsdenkmäler und Gedenktafeln aufgenommen. Wer sich für unterschiedliche kulturelle und historische Themen interessiert, findet in Ugarchin daher neben Kirchen auch Erinnerungsorte und Zeugnisse verschiedener Epochen.

Welche Erlebnisse bieten die Stauseen?

Am Sopot-Stausee sind Sportangeln sowie Zeltlager und Biwakieren als Möglichkeiten genannt. Diese Kombination spricht Reisende an, die sich für Angeln oder eine Übernachtung im Zelt interessieren. Der Stausee Morun wird als gute Grundlage für kurzfristige Erholung und Tourismus in der Gemeinde bezeichnet. Die beiden Stauseen sind damit mit unterschiedlichen beschriebenen Freizeitbezügen verbunden.

Im weiteren regionalen Umfeld werden Stauseen und kleinere Stauseen im Gebiet der MIG „Troyan, Apritsi und Ugarchin“ für Freizeit- und Sportangeln genutzt. Dieser regionale Bezug ist weiter gefasst als die konkreten Angaben zum Sopot-Stausee und sollte bei der Reiseplanung entsprechend als Umfeld der Gemeinde verstanden werden.

Welche Feste und Speisen prägen Ugarchin?

Das Frühlingsfest „Svetii“ wird in Ugarchin seit 1929 begangen. Die Initiative ging von örtlichen Lehrkräften aus, die am 22. März einen ugarchinischen nationalen Abend mit Volksliedern und Volkstänzen organisieren wollten. Zum Fest gehört auch die spezielle Hochzeitssuppe „svatbarska chorba“: Sie wird für Einwohner und Gäste zubereitet und nach dem Festprogramm ausgegeben.

Das traditionelle „Truffle Fest“ dient als jährliches Treffen von Trüffelsuchern und beginnt mit einem Wettbewerb im Trüffelsuchen. Damit richtet sich das Fest an Interessierte an regionalen Veranstaltungen rund um die Trüffelsuche. Zusammen mit „Svetii“ steht es für zwei unterschiedliche Festthemen: auf der einen Seite Volkslieder, Volkstänze und Hochzeitssuppe, auf der anderen das Treffen von Trüffelsuchern samt Wettbewerb.

Weitere Reiseziele: Lovech, Teteven, Yablanitza, Letnitza, Lukovit, Apriltzi, Troyan.

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FAQ

Welche Schutzgebiete liegen in der Gemeinde Ugarchin?

Ein Teil des Naturparks Studenets liegt in den Ländereien von Dragana, Kalenik und Katunets. Zu den weiteren genannten Schutzgebieten zählen Shumnatitsa und Anomir; außerdem sind die Höhlen Mikre und Mandrata in eine Natura-2000-Schutzregelung einbezogen.

Was können Sie am Sopot-Stausee unternehmen?

Am Sopot-Stausee gibt es Möglichkeiten zum Sportangeln sowie Plätze für Zeltlager und Biwakieren.

Was gehört zum Fest „Svetii“?

Das Fest wird in Ugarchin seit 1929 begangen. Für Einwohner und Gäste wird die Hochzeitssuppe „svatbarska chorba“ zubereitet und nach dem Festprogramm ausgegeben.

Wodurch zeichnet sich das „Truffle Fest“ aus?

Es ist ein jährliches Treffen von Trüffelsuchern und beginnt mit einem Wettbewerb im Trüffelsuchen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Lowetsch.