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Etropole

Unterkünfte in Etropole

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Etropole stehen unterschiedliche Natur- und Kulturziele zur Reiseplanung: der gestufte Wasserfall Varovitets, geschützte Felskomplexe, markierte Wege, ein Historisches Museum und historische Bauwerke. Welche Orte Sie einbeziehen, hängt davon ab, ob Sie vor allem Landschaften, Wanderwege oder Geschichte entdecken möchten.

File:Etropole monastery 1.jpg File:Etropole monastery 1.jpg Foto: Spiritia via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kurzfakten zu Etropole

  • Der Wasserfall Varovitets stürzt etwa 20 Meter über mehrere Terrassen in das Flussbett des Malak Iskar und ist als geschütztes Naturdenkmal ausgewiesen.
  • Das Kloster „Heilige Dreifaltigkeit“ liegt 5 km östlich der Stadt Etropole an den Nordhängen des Balkangebirgsgipfels Cherni Vrah.
  • Die Gemeinde veröffentlicht Wanderwege mit GPS-Koordinaten zum Herunterladen.
  • Im regionalen Verkehrsplan ist eine Buslinie zwischen Sofia und Etropole enthalten.

Welche Naturziele und Wege gibt es?

Varovitets verbindet eine konkrete Landschaftsform mit einer geschützten Naturstätte: Das Wasser fällt über mehrere Terrassen hinab in den Malak Iskar. Die Höhe beträgt etwa 20 Meter. Wer Naturziele in die Reiseplanung aufnehmen möchte, findet damit eine andere Art von Ziel als die bewaldeten Felskomplexe der Festung Chertigrad oder den Felskomplex „Orlov Kamak – Chervenata Stena“.

Chertigrad ist ein geschütztes Naturdenkmal aus bewaldeten Felsen, die seltene und vom Aussterben bedrohte Säugetiere und Greifvögel bewohnen. Von Yamna führt der markierte Weg „Auf den Spuren von Benkovski“ in etwa zwei Stunden zur Festung. Auch die Benkovska-Höhle ist von Yamna über diesen markierten Weg erreichbar; sie ist als historische Stätte und als geschütztes Naturdenkmal ausgewiesen. Die beiden Ziele sprechen daher besonders Reisende an, die markierte Wege mit Natur- und Geschichtsorten verbinden möchten.

„Orlov Kamak – Chervenata Stena“ ist ebenfalls ein geschütztes Naturdenkmal. Der Felskomplex wird von zahlreichen seltenen und vom Aussterben bedrohten Greifvögeln bewohnt. Die Felsformationen „Kuklite“ sind ein weiteres Naturphänomen. Sowohl diese Formationen als auch „Orlov Kamak – Chervenata Stena“ sind über die asphaltierte Straße von Lopyan in Richtung Yamna erreichbar. Für die Wege stellt die Gemeinde GPS-Koordinaten zum Herunterladen bereit.

Was bietet Etropole für Kulturinteressierte?

Das Historische Museum in Etropole bewahrt und präsentiert Artefakte, Dokumente und Fotografien zum kulturellen und historischen Erbe der Gemeinde. Seine Ausstellung wurde 1992 vollständig erneuert und umfasst 10 Säle mit mehr als 1.200 Kulturgütern. Fünf thematische Bildungsprogramme mit 16 Unterthemen, Museumslektionen, Rollenspiele, Workshops und Ateliers gehören ebenfalls zum Angebot des Museums.

Im zweiten Stock des Arnaudova-Hauses zeigt eine Museumsausstellung die Einrichtung eines Hauses aus Etropole während der bulgarischen Wiedergeburtszeit. Für einen Besuch des Hauses sollte beim Historischen Museum eine Anfrage gestellt werden. Auch die Kirche „Erzengel Michael“ bietet einen konkreten kulturhistorischen Bezug: Sie wurde 1837 von den Meistern Hristo aus Ohrid und Hristo aus Etropole erbaut. Ihre durchbrochen geschnitzte Walnuss-Ikonostase wurde später mit Goldbronze überzogen. Königstüren und Bischofsthron gelten als Beispiele bulgarischer Kunst der Wiedergeburtszeit.

Das Kloster „Heilige Dreifaltigkeit“ war im 16. und 17. Jahrhundert ein Skriptorium, in dem liturgische und biblische Bücher abgeschrieben wurden. 1964 wurde es als architektonisches, historisches und künstlerisches Kulturdenkmal ausgewiesen. Der Uhrturm von Etropole wurde 1710 vom Meister Todor errichtet; 1821 erhielt er ein vom Meister Dido gefertigtes Uhrwerk. Auch der Turm ist als architektonisches Kulturdenkmal ausgewiesen.

Welche Termine und Anreiseoptionen sollten Sie einplanen?

Der Brauch „Peene na Prastenite“ findet jedes Jahr am 13. und 14. Januar in Etropole statt. Am 13. Januar gehört das Ritual „Schmelzen der Ringe“ auf dem Platz „Zolyovets“ dazu. Der Atanassowden wird am letzten Sonntag im Januar im Gebirge gefeiert, mit Efeu- und Schneeglöckchenschmuck, Tänzen und am Feuer gegrillten Schaschlikspießen. Diese Termine unterscheiden sich sowohl im Datum als auch in den beschriebenen Bräuchen.

Im regionalen Verkehrsplan der Gemeinde ist eine Buslinie zwischen Sofia und Etropole enthalten. Eine kommunale Linie verbindet Etropole, Brusen und Lopyan auf einer Hin- und Rückfahrt; die Abfahrt in Etropole ist ganzjährig werktags um 5:30 Uhr vorgesehen. Das Touristeninformationszentrum in Etropole informiert über Sehenswürdigkeiten und touristische Objekte der Gemeinde. Bei Wegen und Zielen können Sie außerdem die von der Gemeinde bereitgestellten GPS-Koordinaten berücksichtigen.

Weitere Reiseziele zum Vergleichen: Gorna Malina, Botevgrad, Anton, Kostenetz, Ihtiman und Dragoman.

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FAQ

Wie lange dauert der markierte Weg von Yamna zur Festung Chertigrad?

Für den markierten Weg „Auf den Spuren von Benkovski“ von Yamna zur Festung Chertigrad sind etwa zwei Stunden angegeben.

Wann findet „Peene na Prastenite“ statt?

Der Brauch findet jedes Jahr am 13. und 14. Januar statt. Am 13. Januar umfasst er das Ritual „Schmelzen der Ringe“ auf dem Platz „Zolyovets“ in Etropole.

Wie können Sie sich über Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde informieren?

Das Touristeninformationszentrum in Etropole informiert über Sehenswürdigkeiten und touristische Objekte der Gemeinde. Für einen Besuch des Arnaudova-Hauses sollte eine Anfrage beim Historischen Museum gestellt werden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Sofia / Sofia.