Zum Inhalt

Ridala

Unterkünfte in Ridala

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.
Ridala verbindet eine eigenständige mittelalterliche Kirchenarchitektur mit historischen Spuren auf dem Kirchhof und einem archäologischen Ringwallplatz in der Umgebung. Wenn Sie einen Ort mit kulturhistorischem Schwerpunkt suchen, bietet Ridala mehrere klar unterscheidbare Themen für Ihre Reiseplanung.

Kurzfakten zu Ridala

Die Kirche Ridala zählt zu den älteren und architektonisch eigenständigen Sakralgebäuden in Westestland. Der alte und der neue Friedhof von Ridala sowie das Umfeld der Kirche liegen im Landschaftsgebiet Ridala, einem Landschaftsgebiet von kreisweiter Bedeutung.

Welche architektonischen Besonderheiten hat die Kirche?

Die Wände der Kirche Ridala wurden im 14. Jahrhundert mit Secco-Malereien ausgeschmückt. Dabei handelt es sich um Wandmalereien, die auf trockenem Putz ausgeführt wurden. Für die Einordnung des Innenraums ist außerdem der erhaltene Letner wichtig, ein eigenständiges historisches Element der Kirchenausstattung. Die Kirche Ridala ist heute Estlands einziges Gotteshaus, in dem ein Letner erhalten ist. Auch das westliche Hauptportal verdient eine eigene Betrachtung. Es gilt als eines der schönsten und eigenständigsten Portale Estlands. Zusammen mit den Malereien und dem Letner entsteht kein beliebiges Kircheninterieur, sondern ein Bauwerk, dessen Besonderheiten an mehreren Stellen sichtbar werden. Für Besucher, die sich für sakrale Architektur interessieren, lohnt es sich daher, nicht nur den Gesamtbau, sondern auch einzelne erhaltene Ausstattungsdetails zu beachten.

Welche historischen Spuren finden Sie auf dem Kirchhof?

Auf dem Kirchhof der Kirche Ridala befinden sich Grabplatten aus dem 13. und 14. Jahrhundert sowie alte Steinkreuze. Besonders auffällig sind drei halb im Boden versunkene mittelalterliche Kreuze. Sie stellen möglicherweise sogenannte Bußkreuze dar; diese Einordnung bleibt ausdrücklich eine Möglichkeit und keine gesicherte Bezeichnung. Der neue Friedhof von Ridala ist als Kulturdenkmal staatlich geschützt. Damit umfasst der Besuch nicht nur die Kirche selbst, sondern auch ein Umfeld, in dem verschiedene Formen des Totengedenkens und der historischen Erinnerung erhalten sind. Die Friedhofsspuren ergänzen die architektonischen Merkmale des Kirchengebäudes und geben dem Ort eine weitere, eigenständige Ebene.

Was ist Ridala Tubrilinn?

Ridala Tubrilinn, auch Tubrimägi genannt, ist ein stark zerstörter Ringwallplatz in Läänemaa auf dem Gebiet des Dorfes Saanika. Er liegt etwa einen Kilometer von der Kirche Ridala entfernt. Auf Ridala Tubrilinn gehört ein 2024 freigelegter Granitofen mit einer offenen Kochfeuerstelle zu den archäologischen Befunden. Das kalibrierte Radiokohlenstoffdatum verkohlten Materials aus einem Gebäude liegt bei 1168–1269 n. Chr. Im regionalen Umfeld von Ridala finden sich außerdem die Ortsseiten zu Uuemõisa, Puise, Tuuru, Paralepa, Sepaküla, Pusku, Haeska und Rohuküla.
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

FAQ

Zu welchen Zeiten ist die Kirche Ridala im Sommer angegeben?

Für die Sommermonate sind für die Kirche Ridala samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr Besuchszeiten angegeben.

Sind die drei mittelalterlichen Kreuze sicher als Bußkreuze einzuordnen?

Nein. Sie stellen möglicherweise sogenannte Bußkreuze dar; diese Einordnung bleibt eine Möglichkeit und ist nicht gesichert.

Welche weitere Bezeichnung trägt Ridala Tubrilinn?

Ridala Tubrilinn wird auch Tubrimägi genannt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ridala.

Anzeige