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Kohila entdecken: Karst, Kultur und Keila-Flusslandschaft

Unterkünfte in Kohila

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kohila verbindet Landschaft, regionale Geschichte, Bewegung und einen besonderen Einblick in die lokale Ginherstellung. Für Ihre Reiseplanung entsteht daraus kein einziges Pflichtprogramm, sondern eine Auswahl verschiedener Themen: Natur, historische Gebäude, Museumskultur, Sport und Genuss.

File:Luige tamm rändrahnuga, Aespa alevik, Kohila vald, Raplamaa.jpg File:Luige tamm rändrahnuga, Aespa alevik, Kohila vald, Raplamaa.jpg Foto: Toomas Rump via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 ee

Die Gemeinde Kohila ist durch mehrere deutlich erkennbare Karstgebiete geprägt. Etwa 44 % ihres Gebiets sind bewaldet, wobei Fichten und Kiefern vorherrschen. Eine weitere landschaftliche Besonderheit sind seltene Laubwälder auf anstehendem Kalkstein, die als Alvar-Wälder bezeichnet werden. Im westlichen Teil der Gemeinde liegt das Moor Rabivere, das als Wasserreservoir gilt.

Durch Kohila verläuft der Fluss Keila in südost-nordwestlicher Richtung. Er bildet die Achse einer Flusslandschaft von hoher historischer und kultureller Bedeutung. Diese Kombination macht Kohila für Reisende interessant, die Naturbeobachtung nicht losgelöst von regionaler Geschichte betrachten möchten.

Welche Landschaftsformen prägen die Destination?

Zum Karstthema gehört das Aandu-Karstgebiet, ein geschütztes Karsttal in der Gemeinde Kohila. Das Karstgebiet Hageri wurde 1959 zum Schutz eines etwa 300 m langen Gebiets mit oberirdischen Karsterscheinungen eingerichtet. Beide Bezeichnungen stehen für unterschiedliche konkrete Landschaftsbezüge: Aandu wird als geschütztes Tal gefasst, während Hageri mit einem räumlich begrenzten Gebiet oberirdischer Karsterscheinungen verbunden ist.

Auch die Wälder ergänzen dieses Bild. Neben den vorherrschenden Fichten und Kiefern gibt es in Kohila seltene Laubwälder auf anstehendem Kalkstein. Die Alvar-Wälder bringen damit einen weiteren Landschaftstyp in die regionale Betrachtung ein. Zusammen mit dem Rabivere-Moor und der Keila-Flusslandschaft ergibt sich ein Naturprofil, das nicht auf eine einzige Geländeform reduziert werden kann.

Welche Kulturorte lohnen eine genauere Einordnung?

Das Hageri Museum zeigt die Dauerausstellungen „Maa-apteek“ und „Kihelkonnakeskus Hageri!“. Besucher können dort außerdem das traditionelle Kohila-Brettspiel „Angerja aare“ spielen. Die beiden Ausstellungen und das Spiel verbinden Sachthemen mit einer unmittelbareren Beschäftigung vor Ort, ohne dass dafür ein ausschließlich historischer Zugang nötig ist.

In Hageri steht außerdem die Lambertuse-Kirche, eine großzügige, gepflegte historistische Landkirche des Architekten Erwin Bernhardt. Ihre Altarwand stammt aus dem Jahr 1713 und wird Christian Ackermann sowie Johann Valentin Rabe zugeschrieben. Kirche und Altarwand stehen damit für zwei unterschiedliche Zeitebenen: die historistische Architektur des Kirchenbaus und ein deutlich älteres Ausstattungsstück aus dem frühen 18. Jahrhundert.

Welche historischen Bauwerke gehören zum regionalen Bild?

Die Vasallenburg Angerja wurde im 14. oder 15. Jahrhundert errichtet und gehört zu den ältesten Steingebäuden des Kreises Rapla. Bei der Festung Loone (Lohu Jaanilinn) stehen dagegen die Dimensionen der Anlage im Vordergrund: Ihre Hoffläche betrug insgesamt 6.500 m², der Wall ist 300 m lang und bis zu 6 m hoch.

Auch das Gut Kohila bringt eine lange Entwicklungsgeschichte in die Destination ein. Es wurde erstmals im Jahr 1438 erwähnt. Das klassizistische Hauptgebäude entstand Anfang des 19. Jahrhunderts, brannte 1905 ab und wurde anschließend in veränderter Form ohne Portikus wiederhergestellt. Die heutige Gestalt lässt sich deshalb nur zusammen mit den baulichen Veränderungen seiner Geschichte verstehen. Das Gut Kohila befindet sich derzeit in Privatbesitz.

Was verbindet Tohisoo mit Genuss und Veranstaltungen?

Die moderne Ginbrennerei TOHI Distillery befindet sich in der historischen Wodkaküche des Guts Tohisoo. Bei Führungen der TOHI Distillery können Besucher sehen, wie Gin hergestellt wird; außerdem wird eine Ginverkostung angeboten.

In der historischen Brennerei des Guts Tohisoo in Raplamaa befinden sich zudem moderne Veranstaltungsräume. Tohisoo steht damit nicht nur für ein kulinarisches Thema, sondern auch für die Verbindung von historischer Bausubstanz und heutiger Nutzung. Für Ihre Reiseplanung lässt sich dieser Ort daher anders gewichten als die Karstgebiete, das Moor oder die Kirchen- und Burggeschichte.

Welche Möglichkeiten bietet das Kohila Sportzentrum?

Das Kohila Sportzentrum verfügt über zwei Sporthallen, eine Leichtathletikbahn, einen Kraftraum und einen Aerobicsaal. Die vorhandenen Bereiche decken damit verschiedene Formen von Hallen-, Kraft- und Leichtathletikaktivitäten ab. Welche Sportarten dort konkret ausgeübt werden können, ist im FAQ-Abschnitt zusammengefasst.

Für die regionale Orientierung können Sie neben Lohu, Urge und Kohila auch Rapla, Märjamaa, Vigala, Järvakandi Vald und Käru in Ihre weitere Betrachtung einbeziehen.

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FAQ

Wann ist das Hageri Museum geöffnet?

Das Hageri Museum hat dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Von April bis September ist es zusätzlich am ersten und dritten Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Welche Sportarten können Sie im Kohila Sportzentrum spielen?

Im Kohila Sportzentrum können Volleyball, Basketball, Fußball, Tennis, Badminton und Unihockey gespielt werden.

Welche Ausmaße hatte die Festung Loone?

Die Festung Loone (Lohu Jaanilinn) hatte eine Hoffläche von insgesamt 6.500 m². Ihr Wall ist 300 m lang und bis zu 6 m hoch.

Wem gehört das Gut Kohila derzeit?

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rapla.

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