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Ninase

Unterkünfte in Ninase

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ninase verbindet eine markante Klippenlandschaft mit Naturbeobachtung, Erinnerungskultur und einer besonderen Dorftradition.

Kurzfakten zu Ninase

Die Tagaranna- beziehungsweise Ninase-Klippe weist eine zweite, weiter landeinwärts gelegene Stufe aus Jaagarahu-Dolomit auf. Im Binnenland erreicht die Ninase-Halbinsel eine Höhe von bis zu 19 m. Zur historischen Prägung des Ortes gehören ein Denkmal auf der Klippe und die Küstenverteidigungsbatterie Nr. 317.

Wie unterscheiden sich Klippe, Gesteinsstufe und Turmstandort?

Die zweite Stufe liegt nicht an der eigentlichen Klippenkante, sondern weiter landeinwärts. Jaagarahu-Dolomit bezeichnet dabei die Gesteinsart dieser Stufe. Der Naturbeobachtungsturm Ninase steht in der Nähe des Parkplatzes an der Klippe und hat damit einen anderen räumlichen Bezug als die zurückversetzte Gesteinsstufe. Auch die Höhenangabe ist geografisch eingegrenzt: Die bis zu 19 m beziehen sich auf das Binnenland der Ninase-Halbinsel.

Welche Erinnerungsorte gehören zu Ninase?

Ein Denkmal auf der Ninase-Klippe erinnert an den Untergang der Fähre „Estonia“. Die Batterie Nr. 317 von Ninase ist eine 180-mm-Küstenverteidigungsanlage und zählt auf Saaremaa zu den am besten erhaltenen Denkmälern des Zweiten Weltkriegs.

Beide Orte stehen für unterschiedliche historische Zusammenhänge. Beim Estonia-Denkmal geht es um das Gedenken an ein Fährunglück, bei der Batterie um die Geschichte der Küstenverteidigung im Zweiten Weltkrieg. Der Ort verbindet damit zivile Erinnerung und Militärgeschichte, ohne dass beide Denkmäler denselben Anlass hätten.

Was erzählen Piret und Tõll über die Dorftradition?

Im Dorf Ninase stehen die Figuren Piret und Tõll, die auch Eit und Taat genannt werden. Diese Bezeichnungen meinen dieselben Figuren und nicht zwei zusätzliche Personen. Sie wurden aus ehemaligen verfallenen Bockwindmühlen umgebaut. Eine Bockwindmühle ist eine Windmühle, deren Mühlenkörper auf einem Bock steht.

Zwei von drei ehemaligen verfallenen Bockwindmühlen in Ninase wurden in den 1970er-Jahren zu Figuren in Volkstrachten umgebaut. Ursprünglich erhielten sie die Namen Piret und Tõll. Die historische Umnutzung der Mühlen gehört damit unmittelbar zur dokumentierten Dorftradition von Ninase.

Mit Piret ist außerdem eine Überlieferung verbunden: Vor ihrer Heirat legen junge Frauen einen Stein mit ihrem Mädchennamen unter Pirets Rock. Dies soll später Glück in der Ehe bringen. Der Brauch bezieht sich auf die Zeit vor der Eheschließung und ist als überlieferte Vorstellung formuliert, nicht als zugesicherte Wirkung.

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FAQ

Welche Gesteinsart hat die zweite Stufe?

Die zweite, weiter landeinwärts gelegene Stufe der Tagaranna- beziehungsweise Ninase-Klippe besteht aus Jaagarahu-Dolomit.

Wo steht der Naturbeobachtungsturm Ninase?

Der Naturbeobachtungsturm steht in der Nähe des Parkplatzes an der Klippe.

Sind Eit und Taat andere Figuren als Piret und Tõll?

Nein. Eit und Taat sind weitere Namen für Piret und Tõll und bezeichnen dieselben Figuren im Dorf Ninase.

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