Kursebi wird in schriftlichen Quellen erstmals in der Tsirghaleta-Blutrache-Urkunde von 1403 erwähnt. Wer ein Hotel in Kursebi buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
Geografische Einordnung
Kursebi liegt im Tal des Flusses Tskaltsitela und befindet sich auf einer Höhe von 350 Metern über dem Meeresspiegel.
Natur
Der Ort hat sehr warme, mäßig feuchte Sommer. Zu den dort beschriebenen Mischwäldern gehören Eichen, Buchen, Tannen und Fichten. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt 1.200 Millimeter.
Die Mineralwässer von Kursebi werden als stickstoffhaltige, schwach sulfidhaltige, hydrogencarbonatische Magnesium-Calcium-Wässer mit einer Gesamtmineralisation von 0,4–0,6 g/dm³ beschrieben. Kursebi wird außerdem als balneoklimatischer Kurort beschrieben, in dem mineralarmes Mineralwasser für Bäder verwendet wird.
Kultur
In Kursebi sind die Ruinen zweier Kirchen erhalten. Die gut erhaltene Hallenkirche „Zenobni Savior’s Ascension“ stammt aus dem entwickelten Mittelalter. Ihre Fassaden sind mit geschnitztem Ornament verziert, der Innenraum ist vollständig ausgemalt. Eine Asomtavruli-Inschrift über der südlichen Vorhalle ist derzeit nicht lesbar.
Die Kirche „Zenobni Savior“ in Kursebi wird in das 10. bis 11. Jahrhundert datiert. Außerdem wird Kursebi mit drei Türmen, fünf Kirchen, einer Burgruine und dem Berekashvili-Turm in Verbindung gebracht.
Geschichte
Im Jahr 1545 erneuerte König Bagrat III. von Imereti eine Schenkung aus Kursebi an das Gelati-Kloster.
Weitere Reiseziele: Zestafoni, Terjola, Sairme, Motsameta, Vardzia, Alaverdi, Kutaisi, Tskaltubo.