Shengeldy: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Shengeldy
Shenggeldy war im Mittelalter eine Handelssiedlung und ein Handelsplatz an der Seidenstraße. Wer ein Hotel in Shengeldy buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
Kultur
Eine mittelalterliche Karawanserei nahe Shenggeldy stammt aus dem 11. bis 12. Jahrhundert und nahm eine Fläche von 70 mal 70 Metern ein. Erhaltene Festungsmauern sind ungefähr 1,5 bis 2 Meter hoch. Die archäologische Stätte der Shenggeldy-Karawanserei liegt im Zentrum von Shenggeldy am rechten Ufer eines gleichnamigen Flusses.
Die archäologische Einfriedung der Shenggeldy-Karawanserei ist viereckig, misst 85 mal 85 Meter und besitzt Ecktürme. Die Karawanserei wurde im 11. bis 12. Jahrhundert wiederaufgebaut; darauf weisen Reste gebrannter Ziegel in ihren Mauern hin. Neben der Siedlung wurde außerdem ein Wasserversorgungssystem aus Tonrohren beobachtet.
In Shenggeldy befinden sich die Reste einer mittelalterlichen befestigten Siedlung, die als Karawanserei an historischen Handelsrouten identifiziert wurde. Sichtbar sind Festungsmauern, Ruinen von Ecktürmen und ein Verteidigungsgraben; Ausgrabungen fanden 2014 statt.
Der Obelisk von 1975 für die im Großen Vaterländischen Krieg gefallenen Mitdorfbewohner ist in Shenggeldy ein Gedenkmonument. Die ländliche Moschee Shenggeldy hat zwei Minarette und eine Kuppel. Joldykiz förderte in Shenggeldy die traditionelle kasachische Kimishek-Kopfbedeckung.
Geografische Einordnung
Shenggeldy liegt an der Fernstraße Almaty–Oskemen. Shenggeldy ist die Abzweigung zur Route von Posten Nr. 1 des Nationalparks Altyn-Emel, die zu den Petroglyphen von Tamgaly Tas und den Beshatyr-Begräbnishügeln führt. Das Besucherzentrum Altynemel befindet sich in Shenggeldy am Posten Nr. 1.
Im weiteren Umfeld von Shenggeldy umfasst der Nationalpark Altyn-Emel das nördliche Ufer des Kapchagay-Stausees und den Fluss Ili. Eine im Zusammenhang mit Shenggeldy beschriebene historische Seidenstraßenroute verlief vom Durchgang Ili–Kapchagay durch Shenggeldy weiter in Richtung Altyn-Emel und Koksu-Tal.
Die Siedlung Eki Oguz wird als am Fluss Ili gelegen beschrieben; von dort zogen Karawanen weiter nach China.
Weitere Ziele: Kamennoe Plato, Taldyqorghan, Qapschaghai, Tastybulak, Besqaynar, Talghar, Kokkaynar, Baybulak.
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