Lapmežciems: Küste, Fischereigeschichte und Natur
Lapmežciems liegt unmittelbar an der Küste und blickt auf eine Geschichte von Fischerei und Seefahrt zurück. In und um Lapmežciems liegen ein Museum zur Fischereigeschichte, historische Spuren, der Naturlehrpfad Kupskalnu sowie regionale Bade- und Beobachtungsorte.
Das gesamte Gebiet des Lapmežciema pagasts liegt innerhalb des Ķemeri-Nationalparks. Lapmežciems ist seit jeher die Heimat von Fischern und Seeleuten; auch die Dörfer in der Umgebung werden häufig als Fischerdörfer bezeichnet. Im Museum von Lapmežciems steht die Bewahrung der kulturhistorischen Werte des Bezirks im Mittelpunkt, besonders die Geschichte der Fischerei sowie damit verbundene Aspekte des Alltagslebens und der physischen Umgebung.
Das Museum ist ein guter Ausgangspunkt, wenn Sie den Ort nicht nur über seine Landschaft, sondern auch über seine lokale Geschichte verstehen möchten. Die Ausstellung widmet sich der Fischerei und dem Leben in der Umgebung von Lapmežciems. Dazu gehören interaktive Aktivitäten zu historischen Ortsnamen und zur Umwelt der Umgebung.
Mit 3D-Brillen können Besucher im Museum in die Rolle eines Fischers schlüpfen und interaktiv am Fischfang teilnehmen. Sie erhalten außerdem einen Zugang zu den Lebensbedingungen einer Küstensiedlung, deren Identität eng mit Fischern und Seeleuten verbunden ist.
Welche historischen Spuren können Sie ergänzen?
Zu den markanten Erinnerungsorten gehört ein Gedenkstein bei den Häusern „Tuteņi“ am 9. Kilometer der Talsu šoseja. Er erinnert an den Ritter des Lāčplēša-Kriegsordens Augusts Muižulis. Muižulis kämpfte im Ersten Weltkrieg im 7. Bauskas-Schützenbataillon sowie in den lettischen Freiheitskämpfen.
Eine deutlich ältere Spur ist Siliņupes apmetne. Die Siedlung gilt als älteste bekannte menschliche Siedlungsstelle im Ķemeri-Nationalpark und wird in das 3. bis 2. Jahrtausend v. Chr. datiert. Damit stehen in und um Lapmežciems Erinnerungen an die jüngere Orts- und Landesgeschichte neben einem archäologischen Hinweis auf eine sehr frühe Besiedlung.
Was bietet der Naturlehrpfad Kupskalnu?
Der Naturlehrpfad Kupskalnu ist ein hölzerner Bohlenweg entlang der Siliņupe. Er führt zum Meer, wo der alte Pier von Lapmežciems zu sehen ist. Der Lehrpfad wurde 2005 angelegt und 2020 erneuert. Seine Verbindung von Flusslauf, Küste und historischem Pier macht ihn zu einer eigenständigen Ergänzung zum Museumsbesuch.
Im Frühjahr und Herbst lassen sich an der Mündung der Starpiņupe Watvögel, Möwen und verschiedene Entenarten beobachten. Nordwestlich der Mündung liegt außerdem ein etwa 1 km langer Abschnitt zur Vogelbeobachtung. Wenn Sie Natur und Ortsgeschichte verbinden möchten, führt der Weg damit von der Siedlungslandschaft bis an die Küste.
Welche lokalen Eindrücke gehören zur Reise?
Zum kulinarischen Ortsbild gehört der Fischkiosk „Gardo zivju namiņš“ in Lapmežciems. Dort werden verschiedene Räucherfische, Lachssandwiches und Kaffee angeboten; außerdem können Sie Fischplatten bestellen.
Für weitere Reisevergleiche können Sie außerdem [Bērzciems](Bērzciems), [Apšuciems](Apšuciems), [Smārde](Smārde), [Klapkalnciems](Klapkalnciems), [Plieņciems](Plieņciems), [Radziņciems](Radziņciems), [Ķesterciems](Ķesterciems) und [Ragaciems](Ragaciems) aufrufen.
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Was ist das Badegebiet Lapmežciema–Bigauņciema?
Das inoffizielle Badegebiet Lapmežciema–Bigauņciema trägt die Bezeichnung „Kupskalnu-Strand“. Es liegt im Lapmežciema pagasts an der Grenze zwischen Lapmežciems und Bigauņciems und ist über den Naturlehrpfad Kupskalnu erreichbar.Wo liegt das Badegebiet Starpinupe?
Das Badegebiet Starpinupe liegt am Ufer des Flusses Starpinupe in Lapmežciems, etwa 200 Meter vom Starpinupe-Staudamm entfernt. Vor Ort verfügt das Badegebiet über eine Umkleidekabine, zwei Bänke und Abfallbehälter.Woran erinnert der Gedenkstein bei „Tuteņi“?
Der Gedenkstein bei den Häusern „Tuteņi“ am 9. Kilometer der Talsu šoseja erinnert an Augusts Muižulis, einen Ritter des Lāčplēša-Kriegsordens.Zur übergeordneten Reiseübersicht: Engures Novads.