Hotels in Liepāja zwischen Kultur und Natur
Liepāja verbindet Kultur, Geschichte, Natur und lokale Erzeugnisse an unterschiedlichen, klar benennbaren Schauplätzen. Zwischen Konzertsaal, Museum, historischen Anlagen, Parklandschaften und Wegen am Wasser entsteht ein vielseitiges Bild der Stadt, das sich über einzelne Orte und ihre jeweiligen Besonderheiten erschließt.
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Foto: École nationale des ponts et chaussées (France) via Wikimedia Commons, Public domain
Kultur
Die Konzerthalle „Lielais dzintars“ ist ein Kultur- und Veranstaltungszentrum und die Heimstätte des Liepāja-Sinfonieorchesters. Bei einer Führung können Besucher Konzert- und Kunsträume besichtigen, die Bühne betreten und den Panoramablick aus dem siebten Stock genießen. Nach der Rekonstruktion bietet außerdem der Konzertgarten „Pūt, vējiņi!“ den ganzen Sommer über ein umfangreiches Kulturprogramm.
Das Liepāja-Museum bewahrt mehr als 130.000 Objekte und Artefakte. Seine Dauerausstellungen erzählen die Geschichte von Liepāja von der Steinzeit bis zum 19. Jahrhundert; außerdem können Besucher dort Kunst und Leben des Holzbildhauers Miķelis Pankoks aus dem 20. Jahrhundert kennenlernen. Der Rundweg „Liepāja – kā pa notīm!“ verbindet im Stadtzentrum bedeutende historische, kulturelle und architektonische Sehenswürdigkeiten. Zur Orientierung dienen eine Karte und in das Pflaster eingelassene Noten.
Im Amatnieku nams vereinen sich 16 Kunsthandwerker aus der Region Kurzeme. Dort lässt sich beobachten, wie Trachten gewebt sowie Silberarbeiten, Keramik, Flechtarbeiten, Leder- und Bernsteinerzeugnisse hergestellt werden. Auch der Pētertirgus gehört zu den markanten Schauplätzen des städtischen Lebens. Sein Pavillon wurde von dem Architekten Louis Melville im Jugendstil entworfen und 1910 eröffnet. Auf dem Markt gibt es ganzjährig ein großes Angebot an saisonalem Obst und Gemüse, Waldprodukten, Blumen, Pflanzen und weiteren Erzeugnissen von landwirtschaftlichen Betrieben.
Geschichte
Das Interieurmuseum „Hoijeres kundzes viesu nams“ aus dem 17. bis 19. Jahrhundert besitzt einen restaurierten Grundriss vom Ende des 17. Jahrhunderts. Dazu gehören ein Schankraum, die Wohnräume von Hoijeres kundze, ein historischer Mantelschornstein und ein Brotbackofen. Laut überlieferten Berichten besuchte Zar Peter I. 1697 Liepāja und das Gasthaus von Hoijeres kundze.
Bei der Befestigungsbatterie Nr. 3 befindet sich eine symbolische Gedenkstätte für die Kurelianer, eine lettische Soldateneinheit des Zweiten Weltkriegs, die gegen beide Besatzungsmächte – NS-Deutschland und die Sowjetunion – kämpfte. Beim Northern Fort stehen heute noch teilweise gesprengte Teile von Artilleriebatterien, unterirdische Bauwerke und Pulvermagazine.
Natur
Der 3 km lange und 50 Hektar große Jūrmalas-Park ist einer der größten angelegten Parks Lettlands. Durch den gesamten Park verläuft ein Weg für Fußgänger und Fahrräder. Hinzu kommen Spazierwege, ein Aktivbereich für Kinder, Cafés, verschiedene Sehenswürdigkeiten sowie Fußball- und Basketballplätze und Tennisplätze.
Der Erholungspark Beberliņi umfasst 45,3 Hektar. Zu seinen wichtigsten Naturwerten gehört ein auf Dünen gewachsener geschützter Kiefernwald, der das 8,8 Hektar große künstlich angelegte Gewässer Beberliņi umgibt. Für aktive Erholung steht ein 2 km langer Weg zum Rollschuhlaufen und Radfahren zur Verfügung.
Der Handelskanal verbindet den Liepāja-See mit dem Meer; im städtischen Abschnitt legen im Sommer Yachten an. Ein etwa 4 km langer Naturpfad ermöglicht ruhige Spaziergänge, führt über Holzstege und bietet zwei Aussichtsplattformen mit weitem Blick auf den Liepāja-See.
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