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Saka: Kulturdenkmäler zwischen Hafen und Flüssen

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Saka verbindet Kulturgeschichte mit einer ungewöhnlichen Flusslandschaft. In und um den Ort treffen eine bedeutende Kirche, mittelalterliche Burgstätten und Erinnerungen an einen früheren Hafen auf die Flüsse Tebra, Durbe und Saka. Historische Orte bilden den einen Schwerpunkt; eine ausgewiesene Paddelroute ergänzt den Wasserbezug.

Kurzfakten zu Saka

Die evangelisch-lutherische Kirche von Sakasleja ist ein Architekturdenkmal von staatlicher Bedeutung in Saka. Die mittelalterliche Burg Saka ist ein archäologisches Denkmal von staatlicher Bedeutung bei Lejaszemnieki am rechten Ufer der Tebra. Ebenfalls als archäologisches Denkmal von staatlicher Bedeutung gilt das Sakas-Hillfort am Zusammenfluss von Tebra und Durbe.

Am Zusammenfluss dieser beiden Flüsse entsteht der Fluss Saka. Die Gewässerbezüge sind deshalb ein wichtiger Teil der örtlichen Einordnung, sollten aber nicht zu einem einzigen Standort zusammengefasst werden.

Welche Bau- und Burggeschichte prägt Saka?

Die Kirche von Sakasleja wurde um 1560 an der Stelle des früheren Hafens von Saka erbaut. In ihrem Inneren befindet sich ein mehr als 170 Jahre altes Schiffsmodell. Das Gebäude verweist damit zugleich auf die religiöse Geschichte und auf die frühere Bedeutung des Ortes am Wasser.

Zur historischen Einordnung gehört außerdem die Siedlung Saka, die in der Nähe der ehemaligen Burg Sackenhausen entstand. Der Bau dieser Burg könnte kurz nach 1386 begonnen haben. Die mittelalterliche Burg Saka gelangte 1522 in den Besitz der Familie Ostenzaken, die die Burg bis 1714 beherrschte.

Was erinnert an den früheren Hafen?

Während der Regierungszeit Herzog Jakobs von 1642 bis 1682 gab es in Saka einen Hafen, den Händler aus Aizpute für ihre Zwecke nutzten. Jährlich liefen zwischen 50 und 150 Handelsschiffe in den Hafen ein, überwiegend aus Holland. Ein historisches Lagerhaus des Hafens von Saka ist bis heute erhalten.

Die Hafengeschichte ergänzt die Burgen- und Kirchengeschichte um eine wirtschaftliche Perspektive. Besonders anschaulich ist dabei die Verbindung zwischen dem früheren Hafenstandort und dem Schiffsmodell in der Kirche, ohne dass daraus ein heute bestehender Hafenbetrieb abgeleitet werden kann.

Wie liegen die historischen Orte an den Flüssen?

Das Sakas-Hillfort und die mittelalterliche Burg Saka liegen an gegenüberliegenden Ufern der Tebra. Der als Sakas Hillfort bezeichnete Ort befindet sich am Zusammenfluss von Durbe und Tebra, wo sich eine ausgeprägte Landzunge bildet. Diese genaue Lagebeschreibung hilft Ihnen, die beiden archäologischen Denkmäler gedanklich voneinander zu unterscheiden.

Das Schutzgebiet Sakas grīņi wurde zum Schutz nasser Heiden mit der Grīņa-Sārtene eingerichtet, einem in Europa und Lettland sehr seltenen Lebensraum. Damit kommt zu den historischen Themen ein naturkundlicher Bezug hinzu.

Welche Ziele können Sie zusätzlich vergleichen?

Wenn Sie Saka mit weiteren Zielen derselben Reiseübersicht vergleichen möchten, können Sie auch die Seiten zu Ziemupe, Ulmale, Vērgale, Pāvilosta und Saraiķi aufrufen. So lassen sich unterschiedliche Reiseziele prüfen, ohne die besonderen Orts- und Gewässerbezüge von Saka miteinander zu vermischen.

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FAQ

Seit wann ist Saka schriftlich belegt?

Saka wird in schriftlichen Quellen bereits 1230 als Dorf unter den Namen Saccze oder Sacese erwähnt.

Ist die mittelalterliche Burg Saka wieder aufgebaut?

Nein. Die mittelalterliche Burg Saka wurde 1660 während des Zweiten Nordischen Krieges zerstört und danach nicht wieder aufgebaut.

Warum unterscheiden sich die Angaben zur Flusslänge und zur Paddelroute?

Der Fluss Saka ist 6,8 km lang und gilt als der kürzeste Fluss Lettlands. Die Paddelroute auf dem Fluss Saka ist dagegen 7 km lang und als eintägige Route ausgewiesen. Die Fahrt auf der Saka bildet normalerweise den Abschluss einer Paddeltour auf der Tebra oder der Durbe. Die beiden Angaben beziehen sich somit auf unterschiedliche Dinge.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pāvilostas Novads.

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