Elkšņi – Sēļtaka, Alīda-Kaffee und Sēlija-Landschaft
Elkšņi verbindet Wege durch die Landschaft von Sēlija mit einer kleinen, aber bemerkenswerten Auswahl an Kultur- und Genussorten. Für Ihre Reiseplanung sind vor allem zwei Abschnitte des Sēļtaka-Wegs, die evangelisch-lutherische Kirche und Kafeja ALIDA interessant. Bei der Kirche erinnern sieben Linden und eine Thuja an deportierte Familien, während der Bunker im Elkšņi-Wald liegt. Ormaņkalns liegt in der Umgebung von Elkšņi; in seiner Umgebung steht auf dem Borīšu-Hügel ein Aussichtsturm.
Kurzfakten zu Elkšņi
Die zwei dokumentierten Abschnitte des Sēļtaka-Wegs heißen Skārdupītes–Elkšņi und Elkšņi–Cīruļi.
Welche Sēļtaka-Abschnitte verlaufen im Umfeld von Elkšņi?
Der Abschnitt Skārdupītes–Elkšņi ist ungefähr 9 km lang und führt durch Wiesen und Waldwege. Er endet bei der Fabrik Alīdas kafeja, einem touristischen Objekt. Damit verbindet dieser Abschnitt eine Landschaftsstrecke mit einem konkreten Ziel in Elkšņi, ohne dass für die gesamte Route weitere Eigenschaften vorausgesetzt werden müssen.
Der Abschnitt Elkšņi–Cīruļi des Sēļtaka-Wegs ist ungefähr 6 km lang und verläuft über wenig befahrene, landschaftlich reizvolle Schotterstraßen.
Was macht Kafeja ALIDA besonders?
Kafeja Alīda bewahrt eine kulinarische Besonderheit der Region Sēlija. Dort entsteht nach überlieferten Rezepten ein altes Getränk der Region: Zichorien- und Getreidekaffee. Für Reisende, die diesen Aspekt näher kennenlernen möchten, bietet Kafeja ALIDA nach vorheriger Anmeldung eine Besichtigung der Zichorienkaffee-Fabrik mit Kaffeepause an. Die Anmeldung ist telefonisch unter 26582074 möglich.
Auch kleine Gruppen können den Besuch inhaltlich mitgestalten: Bei Kafeja ALIDA dürfen Gruppen von bis zu 10 Personen ihre Kaffeezutaten auswählen. Wenn Sie Elkšņi mit weiteren Reisezielen vergleichen möchten, finden Sie außerdem Informationen zu Lone und Viesīte.
Welche Kultur- und Erinnerungsorte gibt es?
Die gemauerte evangelisch-lutherische Kirche von Elkšņi wurde von 1831 bis 1833 errichtet und 1834 geweiht. In ihrem Inneren befindet sich das Altarbild Christus am Kreuz von Julius Dērings. Es gilt als Kunstdenkmal von staatlicher Bedeutung.
Zur Geschichte des Ortes gehört auch ein Erinnerungszeichen bei der Kirche. Sieben Linden und eine Thuja erinnern an sieben Familien aus Elkšņi, die am 14. Juni 1941 nach Sibirien deportiert wurden. Im Elkšņi-Wald befindet sich außerdem der Bunker der Indāna-Grāvelsona-Gruppe. Im Winter 1949–1950 bildete er eine für diese Zeit einzigartige Verteidigungsfestung mit umlaufenden Verteidigungsgräben und Schießscharten.
Welche Landschaftspunkte liegen in der Umgebung?
In der Umgebung von Elkšņi liegt Ormaņkalns, der höchste Punkt des Sēlija-Höhenzugs. Der Hügel ist 167 m hoch und weist eine relative Höhe von 86,5 m auf. In der Umgebung von Ormaņkalns steht auf dem Borīšu-Hügel ein 20 m hoher Aussichtsturm. Von dort sind das Panorama des Sauka-Sees und die weiten Wälder von Sēlija zu sehen.
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Kann die evangelisch-lutherische Kirche von Elkšņi innen besichtigt werden?
Nein. Die Kirche kann nur von außen besichtigt werden.
Wie hoch ist Ormaņkalns?
Ormaņkalns ist 167 m hoch und hat eine relative Höhe von 86,5 m.
Was ist über den Bunker im Elkšņi-Wald bekannt?
Im Elkšņi-Wald befindet sich der Bunker der Indāna-Grāvelsona-Gruppe.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Viesīte.