Montenegro
Unterkünfte in Montenegro
Montenegro verbindet markante Gebirgslandschaften mit Natur- und Kulturerlebnissen. Ob Ihre Reise eher von Wanderungen, historischen Landschaften oder regionaler Küche geprägt sein soll, lässt sich an konkreten Zielen und Besonderheiten ausrichten.
File:Lago Skadar, Montenegro, 2014-04-14, DD 02.JPG
Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Kurzfakten zu Montenegro
Im Norden liegt das Durmitor-Massiv, ein Kalksteinmassiv. Im Nationalpark Durmitor erheben sich etwa fünfzig Gipfel mit mehr als 2.000 Metern Höhe. Seine Gletscherseen werden vor Ort „Augen der Berge“ genannt. Auch die Tara-Schlucht gehört zu den markanten Landschaften des Landes: Sie ist Europas tiefste Schlucht.
Weitere Naturgebiete setzen eigene Akzente. Der Nationalpark Prokletije erstreckt sich in Montenegro über das Gebiet der Gemeinden Plav und Gusinje. Dort ist die Zla Kolata Montenegros höchster Gipfel; zum Nationalpark gehören zahlreiche Gletscherseen, darunter der Hridsko-See. Im Nationalpark Biogradska Gora wachsen etwa 2.000 Pflanzenarten und Unterarten, darunter etwa 400 balkanische Endemiten.
Welche Gebirgslandschaften passen zu Ihren Reiseinteressen?
Wenn Wandern zu Ihren Plänen gehört, bietet Durmitor dafür Möglichkeiten. Die Angaben zu den Gipfeln geben zugleich einen Eindruck von der Höhenlage des Nationalparks, ohne dass sich daraus eine bestimmte Route ableiten lässt. Im Durmitor leben Braunbären, Grauwölfe und Europäische Wildkatzen. Wer sich für die Tierwelt interessiert, findet hier einen weiteren Aspekt der Landschaft neben den Gipfeln und Gletscherseen.
Im Prokletije stehen mit der Zla Kolata, den Gletscherseen und dem Gebiet der Gemeinden Plav und Gusinje verschiedene Merkmale desselben Nationalparks im Blick. Biogradska Gora wiederum ist durch ihre Pflanzenvielfalt und den Urwald am Ufer des Biogradsko-Sees sowie im Canyon des Flusses Biogradska charakterisiert. Die Bäume dort werden mehrere hundert Jahre alt und über 40 Meter hoch. Diese Unterschiede helfen dabei, Naturziele nach den eigenen Interessen auszuwählen, statt alle Gebirgsregionen gleichzusetzen.
Welche Naturerlebnisse gibt es jenseits der Berge?
Der Nationalpark Skadar-See bietet die Möglichkeit, versteckte Wasserwege mit dem Kajak zu erkunden. Für eine Reise, in der Wasserwege eine Rolle spielen sollen, ist dies ein anderer Ansatz als Wandern im Durmitor. Montenegro verfügt außerdem über viele Radwege, darunter auch anspruchsvolle Abschnitte. Wer Radfahren einplant, sollte diese Unterscheidung berücksichtigen und die eigene Tour nicht allein aus der allgemeinen Zahl der Wege ableiten.
Auch der Fluss Tara ist mit einem besonderen Erlebnis verbunden: Er gilt als einer der drei attraktivsten Raftingflüsse der Welt. Die Tara-Schlucht und der Fluss bieten damit zwei Perspektiven auf denselben Namen – eine Landschaftsform und ein Raftingziel.
Was prägt Kultur und Geschichte der Regionen?
Die Natur- und Kulturlandschaft der Region Kotor liegt in der Bucht von Kotor an der Adriaküste Montenegros. Zu ihrer charakteristischen Landschaft gehören befestigte und offene Städte, Siedlungen, Paläste und monastische Ensembles ebenso wie eine kultivierte Terrassenlandschaft. Die Region zeugt von der Verbreitung mediterraner Kulturen auf dem Balkan. Wer Kultur und Landschaft gemeinsam in den Blick nehmen möchte, findet hier mehrere unterschiedliche Bestandteile, die sich jeweils für eine vertiefte Beschäftigung eignen.
Im Lovćen befindet sich auf dem Jezerski vrh das Mausoleum des montenegrinischen Herrschers und Dichters Petar II. Petrović Njegoš. Die Serpentinen von Lovćen sind Teil des alten Karawanenwegs von Kotor nach Njeguši. Ebenfalls zum Lovćen gehören die Katuns: traditionelle, zeitweilige Siedlungen der Viehhaltung mit Hütten, Zisternen, Scheunen und Pferchen. Die Katuns zeigen eine weitere Seite der Kulturlandschaft. Besucher können dort an der Herstellung von Käse teilnehmen.
Welche regionalen Spezialitäten können Sie entdecken?
Zu den kulinarischen Routen Montenegros zählen Käserouten für Lisnati sir in Kolašin, Trebaljevo, Gornji Pažanj, Blatina, Lipovo, Drijenak, Šljivovice, Štitarica, Podbišće, Tomaševo und an den Hängen der Sinjajevina. Die vielen Ortsnamen machen deutlich, dass diese Route mehrere Orte und auch die Hänge der Sinjajevina umfasst. Daneben bietet der Weinkeller Šipčanik einen besonderen räumlichen Rahmen: Er liegt mehr als 30 Meter unter der Erde in einem 356 Meter langen Tunnel. Käse und Wein bilden so zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise, die regionale Küche einbezieht.
Welche Regionen möchten Sie genauer betrachten?
Für die regionale Vertiefung können Sie die Seiten zu Bar, Kotor, Podgorica, Ulcinj, Tivat, Budva, Herceg-Novi, Nikšić, Bijelo Polje, Berane, Andrijevica, Cetinje, Danilovgrad, Kolašin, Mojkovac, Plav, Pljevlja, Plužine, Rožaje, Šavnik und Žabljak aufrufen.
FAQ
Welcher Gipfel ist der höchste Montenegros?
Die Zla Kolata ist Montenegros höchster Gipfel. Sie liegt im Nationalpark Prokletije.
Was können Sie im Nationalpark Skadar-See unternehmen?
Der Nationalpark bietet die Erkundung versteckter Wasserwege mit dem Kajak.
Wo befindet sich das Mausoleum von Petar II. Petrović Njegoš?
Das Mausoleum befindet sich auf dem Jezerski vrh im Lovćen.
Wo können Besucher an der Käseherstellung teilnehmen?
In den Katuns im Lovćen können Besucher an der Herstellung von Käse teilnehmen.