Wyszowate: Seenlandschaft und historische Spuren
Unterkünfte in Wyszowate
Wyszowate lässt sich über die Landschaft am nahen Ublik Wielki und über kulturhistorische Spuren im Ort einordnen. Die Zeitangaben reichen vom 19. Jahrhundert bis zu Siedlungen verschiedener Epochen.
Kurzfakten zu Wyszowate
- Der evangelische Friedhof stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und ist als Denkmal A-2846 eingetragen.
- Ein Familienfriedhof wird dem vierten Viertel des 19. Jahrhunderts zugeordnet.
- Archäologische Fundstellen umfassen neolithische und vorgeschichtliche Spuren sowie Siedlungen aus späteren Epochen.
- Der nahe Ublik Wielki ist ein Rinnensee mit gegliederter Uferlinie und Verbindungen zu weiteren Seen.
Wie ist die Landschaft am Ublik Wielki geprägt?
Der nahe Ublik Wielki ist ein Rinnensee mit stark gegliederter Uferlinie. Seine Ufer sind hoch und hügelig, stellenweise auch steil. Zur Umgebung des Sees gehören Felder, Wiesen, Weiden und kleine Auwälder. Wasser, Relief und offene Landschaft prägen damit unterschiedliche Aspekte des Ortsumfelds. Für die erste Einordnung Wyszowates ist diese Kombination konkreter als ein allgemeiner Hinweis auf eine Seenlandschaft: Neben dem Wasser gehören auch die bewegte Uferform und die ländlich geprägte Umgebung zum beschriebenen Bild.
Auch die Gewässerbeziehungen lassen sich unterscheiden. Wasserläufe verbinden den Ublik Wielki mit den Seen Ublik Mały und Byczek; zum See Buwełno besteht eine schiffbare Verbindung. Bei den ersten Verbindungen sind Wasserläufe genannt, bei Buwełno ausdrücklich die Schiffbarkeit. So lässt sich die Lage des Ublik Wielki im Zusammenhang mit mehreren Seen einordnen, ohne die unterschiedlichen Verbindungen gleichzusetzen.
Welche historischen Spuren gibt es in Wyszowate?
Der evangelische Friedhof stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er ist als Denkmal A-2846 eingetragen; die Eintragung erfolgte durch eine Entscheidung vom 28. August 1989. Dieses Datum bezeichnet die Eintragungsentscheidung, nicht die Entstehungszeit des Friedhofs. Ein Familienfriedhof in Wyszowate wird dem vierten Viertel des 19. Jahrhunderts zugeordnet.
Die beiden Datierungen lassen sich gut vergleichen: Für den evangelischen Friedhof ist die gesamte zweite Hälfte des Jahrhunderts angegeben, während das vierte Viertel beim Familienfriedhof einen engeren Zeitraum bezeichnet. Beide Angaben gehören ins 19. Jahrhundert, betreffen aber unterschiedliche Friedhofstypen. Zusammen mit den archäologischen Spuren ergibt sich so ein zeitlich breiterer Blick auf die Ortsgeschichte.
Welche Epochen zeigen die archäologischen Fundstellen?
Die drei Fundstellen unterscheiden sich nach den zugehörigen Spuren. Am archäologischen Fundplatz 21-74/1 ist eine neolithische Siedlungsspur verzeichnet. Zum Fundplatz 21-74/2 gehören eine Siedlung aus dem frühen Mittelalter und eine weitere, deren Zeitstellung vom Mittelalter bis zur Neuzeit reicht. Am Fundplatz 21-74/14 stehen eine vorgeschichtliche Siedlungsspur und eine eisenzeitliche Stelle der Eisenverhüttung nebeneinander.
Damit umfasst das Bild mehr als eine einzelne Epoche: Siedlungsspuren reichen von der Vorgeschichte bis in spätere Zeiträume, hinzu kommt die Stelle der Eisenverhüttung. Die Nummern helfen, die unterschiedlichen Fundplätze auseinanderzuhalten. Inhaltlich unterscheiden sich diese Spuren auch von den Friedhöfen des 19. Jahrhunderts: Hier stehen Siedlungen und Eisenverhüttung im Mittelpunkt, dort die beiden Friedhofstypen und ihre Datierungen.
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FAQ
Welche Bedeutung hat die Denkmalnummer A-2846?
Sie ist die Eintragungsnummer des evangelischen Friedhofs in Wyszowate. Die Eintragung erfolgte durch eine Entscheidung vom 28. August 1989.
Welche Siedlungsspuren gehören zum Fundplatz 21-74/2?
Zu ihm gehören eine Siedlung aus dem frühen Mittelalter und eine weitere aus dem Zeitraum vom Mittelalter bis zur Neuzeit.
Welche Verbindung besteht zwischen Ublik Wielki und Buwełno?
Zum See Buwełno besteht eine schiffbare Verbindung. Wasserläufe verbinden den Ublik Wielki außerdem mit Ublik Mały und Byczek.
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