Bartosze entdecken
Unterkünfte in Bartosze
Wer Bartosze als Reiseziel erwägt, kann zwei Themen getrennt betrachten: das geschützte Feuchtgebiet am Szarek-See und die Kriegsgräberstätten mit ihrer Geschichte. Die folgenden Fakten helfen Ihnen, Natur- und Kulturinteressen für Ihre Reise einzuordnen.
Kurzfakten zu Bartosze
- In Bartosze befindet sich das Naturschutzgebiet „Ostoja bobrów Bartosze“; das Schutzgebiet „Bartosze“ umfasst 190,46 Hektar.
- Im Feuchtgebiet am Ufer des Szarek-Sees lebt der Europäische Biber.
- Auf dem deutschen Soldatenfriedhof Bartossen (Bartosze) ruhen rund 20.000 Tote des Zweiten Weltkriegs. Eingeweiht wurde er am 9. August 2003.
- Auf der Kriegsgräberstätte ruhen außerdem 84 deutsche Soldaten des Ersten Weltkriegs.
Welche Natur ist in Bartosze geschützt?
Die „Ostoja bobrów Bartosze“ verbindet den Schutz einer Tierart mit dem ihres Lebensraums: Der Europäische Biber lebt dort auf sumpfigem Gelände am Ufer des Szarek-Sees. Für die Einordnung des Naturgebiets ist also nicht nur der Biber wichtig, sondern auch das Feuchtgebiet, in dem er lebt.
Das Naturschutzgebiet „Bartosze“ ist 190,46 Hektar groß. Sein Schutzziel, das 2018 festgelegt wurde, ist der Erhalt und Schutz ökologischer Prozesse in Feuchtgebieten. Für Naturinteressierte steht damit der Schutz der Feuchtgebiete im Mittelpunkt.
Was kennzeichnet den Soldatenfriedhof des Zweiten Weltkriegs?
Der deutsche Soldatenfriedhof Bartossen (Bartosze) entstand durch die Zusammenarbeit der polnischen Stiftung Pamięć mit dem Deutschen Volksbund Kriegsgräberfürsorge in Kassel. Dort ruhen rund 20.000 Tote des Zweiten Weltkriegs. Die Einweihung am 9. August 2003 markiert ein weiteres Datum seiner Geschichte.
Die Anlage liegt auf einem Plateau, ist etwa fünf Hektar groß und über eine Treppe erreichbar. Gruppen von Symbolkreuzen kennzeichnen die Gräberblöcke der Toten des Zweiten Weltkriegs. An der Zufahrtsstraße befindet sich eine Ruhezone, von der aus drei große, weithin sichtbare Holzkreuze zu sehen sind. Die Einfriedung aus Natursteinen greift die Architektur Ostpreußens auf. Zusammen geben diese Elemente unterschiedliche Anhaltspunkte, um die Gestaltung und den historischen Charakter der Anlage zu erfassen.
Wie ist die Geschichte des Friedhofs aus dem Ersten Weltkrieg einzuordnen?
Ausgangspunkt für die Anlage des Kriegsfriedhofs in Bartosze war ein kleiner Friedhof aus dem Ersten Weltkrieg. Er trug den Namen „Golgota Prus Wschodnich“; dort waren 84 deutsche Soldaten bestattet. Die ersten dort Bestatteten hatten an der sogenannten Winterschlacht in Masuren im Februar 1915 teilgenommen. Drei große, weithin sichtbare Kreuze prägen die gesamte Anlage des Friedhofs aus dem Ersten Weltkrieg.
Die Zahlen zu den beiden Kriegen stehen für unterschiedliche Gruppen: Die rund 20.000 Toten beziehen sich auf den deutschen Soldatenfriedhof des Zweiten Weltkriegs, die 84 deutschen Soldaten auf die Kriegsgräberstätte des Ersten Weltkriegs.
Welche Perspektive passt zu Ihrer Reiseplanung?
Wenn Sie sich besonders für Natur interessieren, bieten das Feuchtgebiet, der Szarek-See und der dort lebende Biber einen klaren thematischen Schwerpunkt. Die Friedhofsanlagen eröffnen dagegen einen Zugang zu den Folgen und der Erinnerung an zwei Weltkriege, mit eigenen Zahlen, Daten und baulichen Merkmalen. Sie können diese Themen getrennt gewichten, statt sie als ein einziges Erlebnis zu behandeln. So lässt sich Bartosze anhand der Interessen auswählen, die für Ihre Reise den Ausschlag geben.
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FAQ
Welche Tierart steht im Naturschutzgebiet im Mittelpunkt?
Im Naturschutzgebiet „Ostoja bobrów Bartosze“ wird der Europäische Biber geschützt. Er lebt auf sumpfigem Gelände am Ufer des Szarek-Sees.
Wie groß ist der deutsche Soldatenfriedhof Bartossen?
Die Friedhofsanlage ist etwa fünf Hektar groß. Sie liegt auf einem Plateau und ist über eine Treppe erreichbar.
Wofür steht die Zahl 84?
Sie bezeichnet die deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs, die auf der Kriegsgräberstätte ruhen. Der Friedhof „Golgota Prus Wschodnich“ mit diesen 84 Bestatteten war der Ausgangspunkt für die Anlage des Kriegsfriedhofs in Bartosze.
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