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Łowyń am Łowyńskie-See entdecken

Unterkünfte in Łowyń

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Łowyń lässt sich über drei konkrete Themen einordnen: die Lage am Łowyńskie-See, die Zeugnisse seiner Geschichte und Routen, in deren Verlauf der Ort genannt wird. Für Ihre Planung können Sie so abwägen, ob Landschaft, Kulturgeschichte oder eine Route für Ihre Reise besonders wichtig ist.

File:Łowyń 06.jpg File:Łowyń 06.jpg Foto: Nostrix via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kurzfakten zu Łowyń

  • Łowyń liegt am Łowyńskie-See in einer Senke des Moränenhochlands.
  • Die Kirche Mariä Himmelfahrt wurde 1927 erbaut.
  • Die Internationale Radroute R-1 verläuft in Łowyń zwischen Lewice und Gorzyń.
  • Eine weitere Routenfolge reicht von Stare Osieczno über Łowyń bis Wierzbno.

Welche historischen Orte und Ereignisse sollten Sie einordnen?

Die Kirche Mariä Himmelfahrt wurde 1927 erbaut. In ihrer Vorhalle wurde am 15. August 2002 eine schwarze Steintafel enthüllt, zum 75. Jahrestag des Kirchenbaus. Sie erinnert an Teilnehmer des Großpolnischen Aufstands, an Soldaten, die für Freiheit und Unabhängigkeit kämpften, sowie an drei örtliche Pfarrer, die im NS-Lager Dachau zu Tode gequält wurden.

Auch auf dem Pfarrfriedhof in Łowyń befindet sich ein Erinnerungsort: das Grab von Łukasz Kulik, einem aus Pakosław stammenden Gefreiten. Er wurde im Januar 1919 während der Aufstandsaktionen verwundet und von Deutschen am örtlichen Bahnhof ermordet. Das Betonmonument von 1924 wurde durch eine Steinplatte und einen schwarzen Granitgrabstein ersetzt. Der Grabstein trägt einen gekrönten Adler sowie ein gekreuztes Gewehr und einen Säbel; die Gedenkstätte wurde am 17. Januar 1996 geweiht.

Die Jahreszahlen ordnen unterschiedliche Ereignisse ein: den Kirchenbau, die Enthüllung der Tafel und die Weihe der Gedenkstätte. Gemeinsam geben die Orte einen Einblick in Erinnerungen an den Aufstand und an Menschen, die unter der NS-Herrschaft zu Tode kamen.

Was verraten See und Mühlengeschichte über den Ort?

Die Lage Łowyńs ist durch zwei geografische Merkmale bestimmt: Der Ort liegt am Łowyńskie-See und zugleich in einer Senke des Moränenhochlands. Wenn Sie sich mit der Landschaft des Ortes befassen, gehören also die Nähe zum See und die Lage innerhalb des Hochlands zusammen.

Zur Ortsgeschichte gehört auch eine Mühle, die vor 1912 entstand. Vermutlich war es eine Bockwindmühle aus dem 18. oder 19. Jahrhundert; bis 1939 war sie in Betrieb. Die Einordnung als Bockwindmühle bleibt dabei unsicher. Für die zeitliche Orientierung sind sowohl die frühe Entstehung als auch das Ende des Betriebs im Jahr 1939 relevant.

Wie unterscheiden sich die Routen mit Bezug zu Łowyń?

Die Internationale Radroute R-1 verläuft in Łowyń zwischen Lewice und Gorzyń. Bei Gorzyń trifft sie auf die Landesstraße 24.

Eine weitere Routenfolge beginnt in Stare Osieczno und führt über Sowia Góra, Międzychód, Zatom Stary, Ławica, Chalin, Prusim, Kamionna, das Naturschutzgebiet „Dolina Kamionki“ und Mnichy nach Łowyń. Von dort verläuft sie weiter über Nowe Gorzycko nach Wierzbno. Łowyń ist mit 51,1 Kilometern und Wierzbno mit 68,6 Kilometern aufgeführt. Der Startpunkt dieser Folge ist somit Stare Osieczno, nicht Łowyń. Im Unterschied zur R-1, für die der Abschnitt zwischen Lewice und Gorzyń benannt ist, ordnet diese längere Ortsfolge Łowyń zwischen Start und Ziel ein.

Weitere Reiseziele entdecken: Bucharzewo, Kwilcz, Wielowieś, Tuchola, Kamionna, Zatom Nowy, Śródka, Łężeczki.

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FAQ

Wann wurde die Kirche Mariä Himmelfahrt erbaut?

Die Kirche in Łowyń wurde 1927 erbaut. Die Gedenktafel in ihrer Vorhalle wurde am 15. August 2002 enthüllt.

Woran erinnert die Tafel in der Vorhalle?

Sie erinnert an Teilnehmer des Großpolnischen Aufstands, an für Freiheit und Unabhängigkeit kämpfende Soldaten und an drei örtliche Pfarrer, die im NS-Lager Dachau zu Tode gequält wurden.

Was ist zur historischen Mühle bekannt?

Eine Mühle entstand vor 1912 und war bis 1939 in Betrieb. Ihre vermutete Einordnung als Bockwindmühle aus dem 18. oder 19. Jahrhundert ist unsicher.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Birnbaum.