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Zaborowice

Unterkünfte in Zaborowice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für Reisende mit Interesse an ländlicher Baugeschichte bietet Zaborowice mehrere konkrete Anknüpfungspunkte: eine Kirche mit Fachwerkturm, ein gegliedertes Gutshofensemble und eine Radroute, die an den Gutshofgebäuden und der Kirche vorbeiführt.

Kurzfakten zu Zaborowice

  • Der Kirchen- und Friedhofskomplex der Kościół Matki Boskiej Królowej Polski geht auf eine Friedhofskapelle von 1766 zurück.
  • Der evangelische Friedhof stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und ist in der Denkmalkartei erfasst.
  • Das bestehende Gutshofensemble entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde ab Beginn des 20. Jahrhunderts erweitert.
  • Der Szlak Rowerowy Niebieski führt nach Zaborowice; der Bahnhof stammt aus dem Jahr 1885.

Welche historischen Bauwerke prägen den Ort?

Die Kirche Kościół Matki Boskiej Królowej Polski ist ein markanter Anknüpfungspunkt für einen Blick auf die Baugeschichte des Ortes. Der Kirchen- und Friedhofskomplex geht auf eine Friedhofskapelle aus dem Jahr 1766 zurück. Diese Angabe bezieht sich auf den Ursprung des Komplexes und nicht pauschal auf das Alter jedes seiner Bestandteile.

Ein sichtbares architektonisches Detail ist der Fachwerkturm der Kirche. Außen ist er mit senkrechten Brettern verkleidet. Wer bei einem Ortsbesuch auf Bauformen achtet, kann so neben der langen Geschichte auch ein konkretes Merkmal des Gebäudes in den Blick nehmen. Die Kirche ist außerdem in der Denkmalkartei erfasst.

Davon zu unterscheiden ist der evangelische Friedhof in Zaborowice. Er stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und ist ebenfalls in der Denkmalkartei erfasst. Die beiden Friedhofsorte verweisen damit auf unterschiedliche Zeitangaben: Der Kirchen- und Friedhofskomplex geht auf eine Kapelle von 1766 zurück, der evangelische Friedhof auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Wie ist das Gutshofensemble aufgebaut?

Das bestehende Gutshofensemble entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ab Beginn des 20. Jahrhunderts wurde es erweitert. Die zeitliche Abfolge bietet einen eigenen Zugang zur Ortsgeschichte: Auf die Entstehungsphase folgten weitere Ergänzungen, sodass das Ensemble nicht allein durch ein einzelnes Baujahr beschrieben ist.

Auch seine Gliederung lässt sich konkret benennen. Zum Ensemble gehören ein Wirtschaftshof, ein Wirtschaftsanbau und eine Wohnkolonie. Diese drei Bestandteile geben dem Ort ein vielschichtiges bauliches Thema, das sich von der Geschichte der Kirche und der Friedhofsorte unterscheidet. Wer sich besonders für historische Gebäude interessiert, kann diese Bereiche als eigene Aspekte der Ortsgeschichte wahrnehmen, statt Zaborowice nur über ein einzelnes Bauwerk einzuordnen.

Was bietet die Radroute in Zaborowice als Orientierung?

Der Szlak Rowerowy Niebieski führt nach Zaborowice und verläuft an den Gutshofgebäuden sowie an der Kościół Matki Boskiej Królowej Polski vorbei. Damit sind Kirche und Gutshofensemble konkrete Bezugspunkte entlang der beschriebenen Route. Für Ihre Planung können Sie diese Verbindung berücksichtigen, wenn Sie sich für eine Erkundung mit dem Fahrrad interessieren. Eine Streckenlänge oder Fahrzeit ist damit nicht verbunden.

Ein weiteres Element der Ortslandschaft sind ausgekieste Teiche. Sie werden vom Polski Związek Wędkarski (PZW) gepachtet. Die Teiche ergänzen die Baugeschichte und die Radroute um einen anderen Aspekt des Ortes. Wer Zaborowice nach unterschiedlichen Interessen vergleicht, findet somit Themen aus Architektur, Radfahren und Teichlandschaft, ohne sie zu einem einzigen Angebot zusammenzufassen.

Welche Rolle spielt der Bahnhof für die Ortsgeschichte?

Das Bahnhofsgebäude von Zaborowice stammt aus dem Jahr 1885. Bis 1996 verkehrten Personenzüge von Bojanowo über Góra nach Głogów über den Bahnhof. Diese historische Verbindung ist ein eigener Teil der Ortsgeschichte.

Wenn Sie neben Zaborowice weitere Ortsseiten in Ihre Auswahl aufnehmen möchten, finden Sie hier auch Bojanowo, Kawcze, Pakosław, Dąbrowa und Jutrosin.

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FAQ

Auf welches Jahr geht der Kirchen- und Friedhofskomplex zurück?

Sein Ursprung liegt bei einer Friedhofskapelle aus dem Jahr 1766.

Welche Bestandteile gehören zum Gutshofensemble?

Es ist in einen Wirtschaftshof, einen Wirtschaftsanbau und eine Wohnkolonie gegliedert.

Bis wann verkehrten Personenzüge über den Bahnhof?

Personenzüge von Bojanowo über Góra nach Głogów verkehrten bis 1996 über den Bahnhof von Zaborowice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rawitsch.