Zum Inhalt

Wzdol – Kirche, Wanderweg und Aussicht

Unterkünfte in Wzdol

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Wzdol verbindet eine traditionsreiche Kirche mit Wanderwegen, Aussicht und kleinen Zielen in der näheren Umgebung. Für Ihre Reiseentscheidung sind vor allem zwei unterschiedliche Schwerpunkte interessant: die Kunst- und Baugeschichte der Kirche Mariä Himmelfahrt sowie ein ausgeschilderter Wanderweg, der über Wzdół Rządowy zum Naturschutzgebiet Kamień Michniowski führt.

File:Kościół parafialny pod wezwaniem Wniebowzięcia NMP 1687 1938 Wzdół Rządowy 1.JPG File:Kościół parafialny pod wezwaniem Wniebowzięcia NMP 1687 1938 Wzdół Rządowy 1.JPG Foto: Wojciech Domagała via Source, CC BY-SA 3.0 pl

Kurzfakten zu Wzdol

  • Die Kirche Mariä Himmelfahrt ist seit Jahrhunderten das geistliche Zentrum von Wzdół und den umliegenden Ortschaften.
  • Der Wanderweg „Góra Barbarka – Kamień Michniowski“ ist 1,79 Kilometer lang; als Gehzeit sind 35 Minuten angegeben.
  • Ein Aussichtspunkt in Wzdół eröffnet Blicke auf das Pasmo Klonowskie, die Łysogóry, Wzdoły und Bodzentyn.
  • Zum kulturellen Umfeld gehören historische Orte in Wzdół-Kolonia, Orzechówka und Wiącka.

Was macht die Kirche Mariä Himmelfahrt besonders?

Die gemauerte Kirche in Wzdół ist an ihren Kreuzgrattonnengewölben, einer Kapelle, einer Vorhalle und einem weithin sichtbaren Turm erkennbar. Im Inneren treffen Kunstwerke und Ausstattungsstücke verschiedener Jahrhunderte aufeinander. Der Hauptaltar zeigt in einem Bild von 1696 die Himmelfahrt der seligen Jungfrau Maria. Hinzu kommen ein Altar der Muttergottes vom Skapulier aus dem 17. Jahrhundert und ein Gemälde der Schwarzen Madonna von Tschenstochau aus dem frühen 18. Jahrhundert.

Weitere bemerkenswerte Stücke sind eine Rokokofigur des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1768 und ein spät­renaissancezeitliches Taufbecken mit einem nichtpolnischen Wappen. Die Kirche wurde zwischen 1939 und 1945 erweitert. Ihre Orgel baute Stanisław Jagodziński aus Garbatka 1939; sie dient weiterhin der Liturgie. Zusammen ergeben diese Details einen konkreten Eindruck von der religiösen und künstlerischen Bedeutung des Ortes, ohne die unterschiedlichen Entstehungszeiten der Ausstattung zu vermischen.

Welche Wander- und Aussichtsmöglichkeiten gibt es?

Der Wanderweg „Góra Barbarka – Kamień Michniowski“ beginnt an der St.-Barbara-Kapelle und führt über Waldwege zum Naturschutzgebiet Kamień Michniowski. Sein Verlauf über Wzdół Rządowy liegt im Pasmo Sieradowickie und im Sieradowicki Park Krajobrazowy. Länge und angegebene Gehzeit helfen Ihnen, diese Tour als eigenen Programmpunkt einzuschätzen: Sie umfasst 1,79 Kilometer, für die 35 Minuten angesetzt sind.

Die auf einem Hügel stehende St.-Barbara-Kapelle wird auch als lohnender Halt für Reisende an der Durchfahrt empfohlen. Mit ihr ist eine Legende verbunden: Vier Brüder sollen im 17. Jahrhundert dort einen Schatz vergraben haben. Für einen anderen Blick auf die Umgebung bietet der Aussichtspunkt in Wzdół Ausblicke auf das Pasmo Klonowskie, die Łysogóry, Wzdoły und Bodzentyn.

Welche weiteren Kulturziele liegen im Umfeld?

In Wzdół-Kolonia befinden sich ein Pfarrfriedhof und eine Steinskulptur des heiligen Nikolaus aus dem Jahr 1772. Der Friedhof wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt; zu seiner Anlage gehören eine gemauerte Einfriedung und historische Grabsteine. Dort liegen auch Einwohner aus Kapkazy, Wiącka und Klonów, die 1943 von Deutschen ermordet wurden. Dieser Ort erinnert an ein konkretes Kapitel der Geschichte der umliegenden Ortschaften.

In nahegelegenen Orten kommen zwei sehr unterschiedliche Sammlungs- und Handwerksthemen hinzu. Ein agrotouristischer Betrieb in Orzechówka beherbergt ein Axtmuseum mit mehr als 1.850 Äxten; das älteste Stück stammt aus der Zeit um 1720. In Wiącka befindet sich in einem agrotouristischen Betrieb die Izba Lniana, ein kleines Webereimuseum mit Webworkshops an Webstühlen aus dem 19. Jahrhundert. Wzdół selbst besitzt zudem eine Geschichte der Eisenhütten und Erzbergwerke. Bereits im 14. Jahrhundert lieferte der Ort Baumaterial für den Bau der Burg von Bodzentyn.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

FAQ

Wie lang ist der Wanderweg „Góra Barbarka – Kamień Michniowski“?

Der Weg ist 1,79 Kilometer lang; die angegebene Gehzeit beträgt 35 Minuten.

Wo beginnt der Wanderweg?

Er beginnt an der St.-Barbara-Kapelle und führt auf Waldwegen zum Naturschutzgebiet Kamień Michniowski.

Was können Sie in der Kirche Mariä Himmelfahrt sehen?

Zu den genannten Ausstattungsstücken zählen das Bild im Hauptaltar von 1696, die Rokokofigur des heiligen Johannes Nepomuk von 1768 und ein Taufbecken aus der Spätrenaissance.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Suchedniów.