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Unterkünfte in Gładyszów

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Für die kulturelle Einordnung von Gładyszów sind zwei konkrete Motive hilfreich: die orthodoxe Kirche der Geburt des heiligen Johannes des Täufers und der Erste-Weltkriegs-Friedhof Nr. 55. Baugeschichte, Innenraum und hölzerne Formen geben unterschiedliche Anknüpfungspunkte.

File:Gładyszów, cerkiew Wniebowstąpienia Pańskiego (HB6).jpg File:Gładyszów, cerkiew Wniebowstąpienia Pańskiego (HB6).jpg Foto: Henryk Bielamowicz via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kurzfakten zu Gładyszów

  • Die orthodoxe Kirche der Geburt des heiligen Johannes des Täufers gehört zur Route der Holzarchitektur in Małopolska.
  • Sie wurde 1857 erbaut und 1914 erweitert, nachdem die frühere Kirche abgebrannt war.
  • Eine Ikonostasenwand aus dem 20. Jahrhundert trennt das Kirchenschiff vom geschlossenen, dreiseitigen Altarraum.
  • Am Friedhof Nr. 55 ist ein restaurierter hoher Holzturm auf einem Steinsockel das zentrale Element.

Welche historischen Stationen prägen die Kirche?

Die Baugeschichte umfasst zwei verschiedene Stationen: 1857 wurde die orthodoxe Pfarrkirche errichtet, 1914 folgte eine Erweiterung. Anlass für den Neubau war, dass die frühere Kirche abgebrannt war. Die Daten bezeichnen also nicht ein einziges Bauereignis, sondern die Errichtung und einen späteren Ausbau. Wer Gładyszów wegen seiner Kulturgeschichte in die Reiseplanung einbezieht, kann diese beiden Bauphasen getrennt einordnen.

Auch die Nutzung der Kirche änderte sich im Lauf der Zeit. Bis zur Vertreibung der Lemken im Jahr 1947 wurde sie von griechischen Katholiken genutzt. Später wurde sie in einen Stall umgewandelt und 1967 der orthodoxen Kirche übergeben. Baugeschichte und Nutzungsgeschichte sind damit zwei unterschiedliche Aspekte: Die erste zeigt Errichtung und Erweiterung, die zweite die wechselnden Funktionen des Gebäudes.

Zur Ortsgeschichte gehört außerdem die Rückkehr eines Teils der Einwohner nach den Nachkriegsvertreibungen. Ein Teil der Einwohner siedelte sich nach 1957 erneut in Gładyszów an.

Woran lässt sich die Kirchenarchitektur erkennen?

Im Inneren trennt eine Ikonostasenwand aus dem 20. Jahrhundert das Kirchenschiff von einem geschlossenen, dreiseitigen Altarraum. Einfach ausgedrückt gliedert die Wand den Kirchenraum in den Bereich des Kirchenschiffs und den Altarraum. Die Form des Altarraums und die Trennung durch die Ikonostase sind damit zwei konkrete Merkmale, anhand derer sich der Innenraum beschreiben lässt.

Wände und Decke des Altarraums sind mit volkstümlicher Malerei zur Heiligen Dreifaltigkeit geschmückt. Das Thema der Malerei ist so benannt, und die Ausstattung umfasst sowohl die Wände als auch die Decke. Neben der Kirche steht außerdem ein hölzerner Glockenturm mit quadratischem Grundriss und Zeltdach.

Was unterscheidet den Friedhof Nr. 55 von der Kirche?

Am Ersten-Weltkriegs-Friedhof Nr. 55 in Gładyszów liegt der Schwerpunkt auf einem restaurierten hohen Holzturm. Er steht auf einem Steinsockel und wird von einem Holzkreuz gekrönt. Bei der Kirche verteilen sich die beschriebenen Merkmale dagegen auf Bauphasen, Innenraum und den benachbarten Glockenturm. Beim Friedhof konzentriert sich die markante Beschreibung auf Turm, Sockel und Kreuz.

Holz ist bei beiden Themen präsent, aber in unterschiedlichen Formen: an der Kirche durch den Glockenturm, am Friedhof durch den hohen Turm. Wenn Sie Ihre kulturellen Interessen für die Reise ordnen, bietet die Kirche Anknüpfungspunkte zur Architektur und zur wechselnden Nutzung; beim Friedhof steht das markante Turmmonument im Vordergrund. So lassen sich zwei verschiedene Aspekte Gładyszóws benennen, ohne sie zu einem einzigen Besuchsthema zusammenzufassen.

Weitere Reiseziele entdecken: Szymbark, Klimkówka, Kunkowa, Nowica, Czarne, Bystra, Ropa, Krzywa.

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FAQ

Welche Kirche in Gładyszów gehört zur Route der Holzarchitektur in Małopolska?

Die orthodoxe Kirche der Geburt des heiligen Johannes des Täufers gehört zu dieser Route.

Wann wurde die Kirche erbaut und erweitert?

Sie wurde 1857 erbaut und 1914 erweitert, nachdem die frühere Kirche abgebrannt war.

Was prägt den Innenraum der Kirche?

Eine Ikonostasenwand aus dem 20. Jahrhundert trennt das Kirchenschiff vom geschlossenen, dreiseitigen Altarraum. Wände und Decke des Altarraums sind mit volkstümlicher Malerei zur Heiligen Dreifaltigkeit geschmückt.

Was ist das zentrale Element des Friedhofs Nr. 55?

Ein restaurierter hoher Holzturm auf einem Steinsockel, gekrönt von einem Holzkreuz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gorlice.