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Mstów: Gutshofgeschichte und Ortslage

Unterkünfte in Mstów

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mstów liegt am Bach Tarnawka; die Ortsgeschichte verbindet den Gutshof und seinen Park mit einer Wegkapelle und mehreren historischen Stationen.

Kurzfakten zu Mstów

  • Lage: am Bach Tarnawka, im zentralen Teil der Gemeinde Jodłownik und nördlich des Ortes Jodłownik.
  • Früheste bekannte Erwähnung: 1408, im Archiv der Abtei Szczyrzyc.
  • Gutshofpark: Eintragung unter der Nummer A-525 am 23. August 1988; teilweise Streichung 2015.
  • Mit Mstów verbunden sind unter anderem die Familien Zborowski, Gąsiorowski und Popiel.
  • Nahe dem ehemaligen Gutshof steht eine Wegkapelle mit einer Figur des Chrystus Frasobliwy.

Wie lässt sich Mstów geografisch einordnen?

Mstów liegt am Tarnawka im zentralen Teil der Gemeinde Jodłownik, einige Kilometer nördlich des Ortes Jodłownik. Gemeinde und Ort bezeichnen hier also nicht dieselbe Lage. Wenn Sie gezielt eine Unterkunft in Mstów suchen, achten Sie darauf, ob die Ortsangabe tatsächlich Mstów nennt oder sich nur auf Jodłownik bezieht. So können Sie die Ortswahl an der konkreten Lage ausrichten.

Diese Unterscheidung hilft auch beim Einordnen der Ortsgeschichte: Die überlieferten Stationen betreffen Mstów, das Dorf und den Gutshof, aber nicht immer denselben Besitz. Die geografische Lage am Bach und innerhalb der Gemeinde bildet dafür den Rahmen, ohne dass die verschiedenen historischen Bezüge miteinander vermischt werden müssen.

Welche historischen Stationen sind mit Mstów verbunden?

Die früheste bekannte Erwähnung von Mstów stammt aus dem Jahr 1408 und befindet sich im Archiv der Abtei Szczyrzyc. Ein weiterer Bezug zu Szczyrzyc folgt für das Jahr 1505: Damals gehörte Mstów Joanesa ze Mstowa-Mstowski, einem Wohltäter des Zisterzienserklosters in Szczyrzyc, wo er auch begraben wurde. Die Daten stehen für unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte: 1408 ist die früheste bekannte Erwähnung, 1505 verbindet Mstów mit einer Person und dem Kloster.

Gegen Ende des 16. Jahrhunderts kam Mstów unter die Herrschaft von Stanisław Zborowski aus dem Wappenhaus Jastrzębiec. Einige Jahrzehnte später ging das Dorf in den Besitz der Familie Gąsiorowski aus dem Wappenhaus Pilawa über. Im 19. Jahrhundert übernahm die Familie Popiel das Gut und den Gutshof. Diese Angaben haben unterschiedliche Bezugspunkte: Zborowski und Gąsiorowski sind mit Herrschaft und Besitz des Dorfes verbunden, die Popiel-Angabe ausdrücklich mit Gut und Gutshof.

Was erzählen Gutshofpark und Wegkapelle?

Der Gutshofpark wurde am 23. August 1988 unter der Nummer A-525 in das Denkmalregister eingetragen. Eine Entscheidung vom 1. September 2015 strich einen Teil des Parks und einen Teil der Sichtschutzzone aus dem Register. Für die Einordnung sind beide Schritte wichtig: Die Entscheidung von 2015 betrifft ausdrücklich Teile des Parks und der Zone, nicht pauschal alle zuvor genannten Bereiche.

Nahe dem ehemaligen Gutshof steht eine Wegkapelle mit einer Figur des Chrystus Frasobliwy. Eine örtliche Sage erzählt von einem Schlangenbeschwörer, der beim Herauslocken der Schlangen aus dem Gutshof ums Leben gekommen sein soll. Der Gutsherr soll an dieser Stelle eine Kapelle errichtet haben. Die Geschichte ist als Sage überliefert, nicht als gesicherter historischer Ablauf. So lassen sich die konkrete Wegkapelle und die erzählte Herkunft unterscheiden, ohne die Sage als Chronik zu behandeln.

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FAQ

Wo liegt Mstów im Verhältnis zu Jodłownik?

Mstów liegt im zentralen Teil der Gemeinde Jodłownik, einige Kilometer nördlich des Ortes Jodłownik.

Welche Familien sind mit der Geschichte von Mstów verbunden?

Gegen Ende des 16. Jahrhunderts kam Mstów unter die Herrschaft von Stanisław Zborowski; später gehörte das Dorf der Familie Gąsiorowski. Im 19. Jahrhundert übernahm die Familie Popiel Gut und Gutshof.

Was erzählt die örtliche Sage?

Sie berichtet von einem Schlangenbeschwörer, der beim Herauslocken der Schlangen aus dem Gutshof ums Leben gekommen sein soll. Der Gutsherr soll daraufhin an dieser Stelle eine Kapelle errichtet haben.

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