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Grybow: historische Architektur und jüdisches Erbe

Unterkünfte in Grybow

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Grybow liegt im Tal der Biała am Rand der Niederen Beskiden. Die wichtigsten historischen Baudenkmäler konzentrieren sich rund um den Marktplatz. Basilika, Synagoge, jüdischer Friedhof und Pfarrmuseum setzen unterschiedliche Akzente und geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, wenn Sie sich für Architektur und Geschichte interessieren.

Grybów: view from above the bridge and viaduct over the Biała, before 1932 Grybów: view from above the bridge and viaduct over the Biała, before 1932 Foto: Unknown author via Wikimedia Commons, Public domain

Kurzfakten zu Grybow

  • Grybow liegt im Tal der Biała am Rand der Niederen Beskiden.
  • Die wichtigsten historischen Baudenkmäler konzentrieren sich rund um den Marktplatz.
  • Die neugotische Basilika wurde 1909–1914 erbaut; ihr Turm ist 77 Meter hoch.
  • Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke 96 von Tarnów nach Leluchów und wird von den Linien K7/K71 bedient. Prüfen Sie den Fahrplan vor Ihrer Reise.
  • Das historische Pfarrhaus beherbergt heute das Pfarrmuseum; es wurde vermutlich 1699 errichtet.

Welche Architektur prägt Grybow?

Das Rathaus an der Nordseite des Marktplatzes ist ein neugotischer Backsteinbau aus dem Jahr 1902. Auch die Basilika der heiligen Katharina von Alexandrien ist neugotisch: Die Pfarrkirche entstand zwischen 1909 und 1914. Ihr 77 Meter hoher Turm ist ein markantes Maß in der Grybower Architekturgeschichte. In der Basilika befinden sich das verehrte Bild der Muttergottes Przedziwna von 1700 und eine hölzerne Madonna mit Kind, die als Madonna von Grybów bezeichnet wird.

Das historische Gebäude der Gesellschaft „Sokół“ in der Kościuszki-Straße 7 wurde von 1906 bis 1910 errichtet. Seine historische Form und architektonischen Details sind klar erkennbar. Südöstlich des Marktplatzes liegt das bis heute erhaltene klassizistische Herrenhaus der Familie Hoschów. Ein Vergleich dieser Bauwerke führt von der Neugotik des Rathauses und der Basilika zum Klassizismus des Herrenhauses; das Sokół-Gebäude ergänzt den Blick um eine weitere historische Form.

Welche Spuren jüdischer Geschichte finden Sie?

Die Synagoge in der Kilińskiego-Straße wurde 1909 erbaut. In ihr ist eine Nische für den Aron ha-Kodesch erhalten. Der jüdische Friedhof Nr. 130 bewahrt etwa 50 steinerne Grabmale aus dem 19. und 20. Jahrhundert. In einem gesonderten Militärbereich sind jüdische Soldaten bestattet, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Synagoge und Friedhof geben so unterschiedliche Einblicke: hier ein erhaltenes architektonisches Detail, dort Grabmale und ein eigener Begräbnisbereich.

Davon zu unterscheiden ist der Kriegsfriedhof Nr. 129 aus dem Ersten Weltkrieg. Er befindet sich am südöstlichen Rand von Grybow und wurde von Hans Mayr entworfen. Für Geschichtsinteressierte ergänzt er die Friedhofsanlage Nr. 130 um einen weiteren Ort, der mit dem Ersten Weltkrieg verbunden ist.

Was zeigt das Pfarrmuseum?

Das historische Pfarrhaus beherbergt heute das Pfarrmuseum; es wurde vermutlich 1699 errichtet. Die Dauerausstellung gliedert sich in einen Bereich zur westlichen und einen zur östlichen christlichen Zivilisation. Zusätzlich gibt es einen Bereich zur jüdischen Tradition. Damit stellt die Ausstellung mehrere religiöse Traditionen in getrennten Abschnitten vor.

Zu den konkret genannten Exponaten gehört das Gemälde „Die heilige Zofia mit ihren Töchtern“ aus dem Jahr 1440. Im östlichen Ausstellungsbereich befinden sich Ikonen, die teilweise bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. Das Gemälde und die Ikonen geben einen zeitlichen Bezug zu unterschiedlichen Teilen der Sammlung und ergänzen die thematische Gliederung.

Wie orientieren Sie sich bei Anreise und Besichtigung?

Der Marktplatz ist ein hilfreicher Bezugspunkt für die wichtigsten historischen Baudenkmäler. Das Herrenhaus der Familie Hoschów befindet sich südöstlich davon; der Kriegsfriedhof Nr. 129 liegt am südöstlichen Stadtrand. So lassen sich die Angaben zu den Bauwerken am Marktplatz von den beiden südöstlichen Ortsangaben unterscheiden.

Für die Bahnanreise liegt der Bahnhof Grybow an der Strecke 96 von Tarnów nach Leluchów. Die Linien K7/K71 bedienen die Verbindung Kraków/Tarnów–Nowy Sącz–Krynica-Zdrój. Da sich Fahrpläne ändern können, prüfen Sie die Verbindung vor der Reise. Grybow lässt sich damit sowohl über seine historischen Orte als auch über seine Bahnverbindung einordnen; welche dieser Aspekte für Ihre Planung wichtig ist, hängt von Ihren eigenen Reiseplänen ab.

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FAQ

Wann wurde die Basilika erbaut und wie hoch ist ihr Turm?

Die neugotische Pfarrkirche wurde von 1909 bis 1914 erbaut. Ihr Turm ist 77 Meter hoch.

Was umfasst die Dauerausstellung des Pfarrmuseums?

Sie ist in Bereiche zur westlichen und östlichen christlichen Zivilisation sowie zur jüdischen Tradition gegliedert. Zu den Exponaten gehören ein Gemälde aus dem Jahr 1440 und Ikonen, die teilweise bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen.

Welche Bahnverbindungen bedienen den Bahnhof Grybow?

Die Linien K7/K71 bedienen die Verbindung Kraków/Tarnów–Nowy Sącz–Krynica-Zdrój. Prüfen Sie den Fahrplan vor Ihrer Reise.

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