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Wojnicz entdecken: Geschichte und Kultur

Unterkünfte in Wojnicz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wojnicz verbindet Zeugnisse seiner Stadtgeschichte mit einem bemerkenswert erhaltenen Marktplatz und Kunst in der St.-Leonhard-Kirche. Die historischen Daten und Details geben Ihnen verschiedene Anknüpfungspunkte, um den Ort nach Ihren Interessen zu erkunden.

File:Wojnicz, park dworski (HB5).jpg File:Wojnicz, park dworski (HB5).jpg Foto: Henryk Bielamowicz via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kurzfakten zu Wojnicz

  • 1239 fand in Wojnicz eine Versammlung des Adels von Kleinpolen statt, um Kinga willkommen zu heißen.
  • Der genaue Zeitpunkt der Stadterhebung ist unbekannt; sie erfolgte zwischen 1239 und 1278. In einem Dokument Kingas von 1278 wird Wojnicz als Stadt erwähnt.
  • Der Marktplatz hat Grundformen bewahrt, die für das Środa-Recht typisch sind.
  • Der Wanderweg Wojnicz–Panieńska Góra führt am Park- und Schlosskomplex in Wojnicz vorbei.

Was erzählen die historischen Daten über Wojnicz?

Die Versammlung von 1239 macht Wojnicz als Schauplatz eines konkreten historischen Ereignisses greifbar. Der Adel von Kleinpolen kam dort zusammen, um Kinga zu begrüßen, die Tochter des ungarischen Königs und spätere Ehefrau Bolesław des Keuschen. So verbindet sich die Ortsgeschichte mit einer Begegnung, deren Anlass und beteiligte Personen benannt sind.

Ein zweiter Bezugspunkt ist die Erwähnung Wojnicz’ als Stadt in einem Dokument der Herzogin Kinga aus dem Jahr 1278. Wann genau Wojnicz Stadtrechte erhielt, ist nicht bekannt; die Stadterhebung fällt in die Spanne zwischen 1239 und 1278. Die Erwähnung von 1278 und die offene Datierung beantworten deshalb unterschiedliche Fragen: Das Dokument liefert einen datierten Beleg für die Bezeichnung als Stadt, während der genaue Zeitpunkt der Stadterhebung unbestimmt bleibt.

Welche Details prägen Marktplatz und St.-Leonhard-Kirche?

Am Marktplatz von Wojnicz sind die für das Środa-Recht typischen Grundformen gut bewahrt. Er wird als Denkmal von außergewöhnlicher Bedeutung charakterisiert. Diese Beschreibung lenkt den Blick auf die historische Gestalt des Platzes und macht ihn zu einem eigenen Thema neben den Ereignissen, die mit Wojnicz verbunden sind.

Ein weiterer Kunstbezug ist der Hauptaltar der St.-Leonhard-Kirche. Der Altar ist im Stil der Neorenaissance gehalten und stammt aus dem späten 19. Jahrhundert. Er enthält Gemälde aus einem Renaissance-Triptychon, die Stanisław Tarczowski um 1560 malte. Im Mittelfeld ist die Heimsuchung der heiligen Elisabeth dargestellt, seitlich die heilige Helena und die heilige Katharina; im Aufsatz befindet sich ein Bild des heiligen Leonhard. Die Entstehungszeiten des Altars und der Gemälde zeigen zwei unterschiedliche historische Schichten, die Sie bei der thematischen Planung eines Aufenthalts berücksichtigen können.

Welche weiteren Eindrücke können Sie einplanen?

Wenn Sie auch eine Wanderung in Ihre Reise einbeziehen möchten, führt der Wanderweg Wojnicz–Panieńska Góra am Park- und Schlosskomplex in Wojnicz vorbei. Damit steht neben den stadtgeschichtlichen und kunsthistorischen Themen ein Weg mit einem benannten Halt zur Wahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Tuchów, Zbylitowska Góra, Ciezkowice, Wola Rzędzińska, Ryglice, Ładna, Zakliczyn, Milówka.

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FAQ

Wann wird Wojnicz als Stadt erwähnt?

Ein Dokument der Herzogin Kinga aus dem Jahr 1278 erwähnt Wojnicz als Stadt. Der genaue Zeitpunkt der Stadterhebung ist unbekannt und liegt zwischen 1239 und 1278.

Was ist über den Hauptaltar der St.-Leonhard-Kirche bekannt?

Der Hauptaltar stammt aus dem späten 19. Jahrhundert und ist im Stil der Neorenaissance gehalten. Er enthält Gemälde aus einem Renaissance-Triptychon, die Stanisław Tarczowski um 1560 malte.

Wohin führt der Wanderweg Wojnicz–Panieńska Góra?

Der Wanderweg führt am Park- und Schlosskomplex in Wojnicz vorbei.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tarnów.