Magdalenów: Kirchen und Geschichte
Unterkünfte in Magdalenów
Zu Magdalenów gehört die hölzerne Pfarrkirche in Mikołajewice. In der zugehörigen Gemeinde ergänzen die Kirche in Kwiatkowice und Gräber aus dem Ersten Weltkrieg weitere historische Themen. So lassen sich sakrale Baukunst und Erinnerung an den Krieg voneinander unterscheiden.
Kurzfakten zu Magdalenów
- Mikołajewice ist ein Teil von Magdalenów; das Denkmalregister datiert seine hölzerne Pfarrkirche auf 1711–1720.
- Die gemauerte Kirche in Kwiatkowice ist der heiligen Dorothea und dem heiligen Nikolaus geweiht und wurde 1606 gestiftet.
- Der Glockenturm neben dieser Kirche stammt aus dem 17. Jahrhundert und hat einen hölzernen Giebel.
- In den Wäldern von Wodzierady befinden sich zwei Gräber mit deutschen und russischen Soldaten, die im Ersten Weltkrieg getötet wurden.
Welche Kirchen sind mit Magdalenów und der Gemeinde verbunden?
In Mikołajewice, einem Teil von Magdalenów, steht die hölzerne Pfarrkirche der Geburt der Heiligsten Jungfrau Maria. Das Denkmalregister führt für sie die Datierung 1711–1720. Diese Angabe bezeichnet die Datierung im Register. Sie ist von der Stiftung der Kirche in Kwiatkowice im Jahr 1606 zu unterscheiden: Die beiden Jahresangaben stehen für unterschiedliche historische Bezüge.
Ein weiterer kirchengeschichtlicher Bezugspunkt in der zugehörigen Gemeinde ist die Kirche in Kwiatkowice. Sie ist gemauert und der heiligen Dorothea sowie dem heiligen Nikolaus geweiht. Anna und Kacper Puczek aus Sarnów stifteten den Bau im Jahr 1606.
Was prägt die Kirche in Kwiatkowice?
Die Kirche wird als spätrenaissancezeitlicher Bau beschrieben. Ihr Grundriss ist einschiffig und nach Osten ausgerichtet. „Einschiffig“ bedeutet, dass der Bau ein Hauptschiff hat. Daran schließt sich ein schmalerer Chor an, der polygonal endet – also mit mehreren Seiten statt einer Rundung. Decke und Gebälk bestehen aus Lärchenholz. Das Kircheninnere ist frühbarock.
Auch die Ausstattung vereint unterschiedliche historische Details. Der Hauptaltar stammt aus dem späten 17. Jahrhundert und zeigt Maria mit dem Jesuskind sowie den heiligen Nikolaus. Die frühbarocke Kanzel ist mit Darstellungen der vier Evangelisten versehen. Das Taufbecken stammt aus dem 17. Jahrhundert und hat einen hölzernen Deckel. Eine Gründungstafel aus dem Jahr 1606 ist in der Kirche erhalten. Neben dem Bau steht ein gemauerter Glockenturm mit hölzernem Giebel aus dem 17. Jahrhundert.
Die Merkmale geben unterschiedliche Anhaltspunkte für eine Einordnung: Grundriss und Baumaterial beschreiben den Bau, während Altar, Kanzel und Taufbecken einzelne Elemente der Ausstattung benennen. Das Stiftungsjahr 1606 steht dabei neben Ausstattungsstücken und Bauteilen aus dem 17. Jahrhundert. Für Sie, wenn Sie sich für Baugeschichte interessieren, ergibt sich so ein genaueres Bild als aus der bloßen Bezeichnung „Kirche“.
Welche weiteren historischen Zeugnisse gibt es?
Eine andere Perspektive auf die Geschichte der Gemeinde bieten die zwei großen Gräber in den Wäldern von Wodzierady. Dort liegen deutsche und russische Soldaten, die im Ersten Weltkrieg getötet wurden. Damit stehen in den historischen Bezügen der Gemeinde sakrale Baukunst und die Erinnerung an die Kriegstoten nebeneinander. Die Gräber und die Kirchen sind unterschiedliche Orte und erzählen von verschiedenen Teilen der Geschichte.
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FAQ
Welche historische Kirche befindet sich in Magdalenów?
Die hölzerne Pfarrkirche der Geburt der Heiligsten Jungfrau Maria steht in Mikołajewice, einem Teil von Magdalenów. Das Denkmalregister datiert sie auf 1711–1720.
Was ist an der Kirche in Kwiatkowice besonders?
Sie hat einen einschiffigen, nach Osten ausgerichteten Grundriss und ein frühbarockes Inneres. Zu den genannten Ausstattungsstücken zählen ein Altar aus dem späten 17. Jahrhundert, eine Kanzel mit den vier Evangelisten und ein Taufbecken mit Holzdeckel.
Wo befinden sich die Gräber aus dem Ersten Weltkrieg?
Die zwei großen Gräber mit deutschen und russischen Soldaten liegen in den Wäldern von Wodzierady.
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